Habt mich lieb, nehmt mich mit!
Glaube - Liebe - Krebs

Christel, Gerd, Jörg, Dirk und Uschi Fischer


Uschi wurde am 6.1.1973 geboren, sie „starb" am 28.9.1988. Warum?
Medizinisch begründen kann man das leicht: Sie „starb" an metastasier- endem Knochensarkom. Damit scheinen alle weiteren Fragen überflüssig; es mußte so kommen...

Das ist nicht wahr. Lebensgefährlich war keine ihrer Knochengeschwülste. Sie „starb" an Gehirnversagen, weil alles zuviel wurde, weil ihre Konflikte nicht gelöst werden konnten. Sie „starb" an einer falschen Gesellschaft.
Wir haben ihren „Tod" miterlebt und sind schwer getroffen. So wie sie, „sterben" viele, „sterben" Millionen an einer „Krankheit", die heilbar ist.

Krebs ist heilbar! Doch immer werden Tumoren nur weggeschnitten, Kranke ins Krankenhaus gebracht, ohne daß Konflikte als Ursache der Krankheit aufgedeckt und gelöst werden. Diese Konflikte rühren größten- teils von einem völlig falschen, unnatürlichen Zusammenleben her.
Medizin und Gesellschaft morden, ohne daß es die Mehrheit der Bevölkerung bemerkt. Wir dürfen und können dazu nicht mehr schweigen. Die Gesellschaft ist verrückt und kaputt.

Wir sind alle Mörder, wenn wir weiterleben wie bisher, wenn wir den Kopf in den Sand stecken und nichts davon wissen und hören wollen.

Wir sind alle Mörder, wenn wir nicht wissen wollen, daß alle Krebs- kranken geheilt werden können, wenn sie nur so früh wie möglich ihre Konflikte, die aus einem falschen, unglücklichen, systemorientierten Leben stammen, lösen könnten.

Wir sind Mörder, wenn wir unserem krebskranken Nachbarn nicht helfen, eine Konfliktlösung zu finden.

Krebs, eine heilbare Krankheit. Wir haben gesehen, wie sog. Tumoren aufhören zu wachsen, zurückgehen, herauseitern. Wir haben Bilder davon. Eine Medizin und eine Gesellschaft, die das nicht wahrhaben will, leitet an zu Mord und Totschlag.

Nachdem wir unserem Ärger und Zorn einmal Luft gemacht haben, wollen wir der Reihe nach berichten. Erlebnisse sind schwer in Worte zu fassen, so daß andere sie miterleben können; es ist niemals genau das Erlebte, was erzählt wird. Wir bemühen uns zusammen darzustellen, wie unsere Uschi gelebt hat, warum sie „starb" und wie sie bei uns weiterlebt.

Wir wollen ihrem Auftrag folgen und zeigen, wie eine solche Krankheit entsteht, wie sie geheilt werden kann. Auch wollen wir untersuchen, wie wir unser verkehrtes Leben in der Gesellschaft, die nichts anderes verdient hat als gefürchtete Krankheiten wie Aids,  Multiple Sklerose und Krebs, verändern können mit Mitteln, die seit Tausenden von Jahren in unserer menschlichen Natur aufgezeichnet sind. Dazu müssen wir auch mit einem falschen Gottesbild und einem verkehrten Glaubensverständnis auf- räumen. Gott hat uns als allererstes Gebot unser Leben, unsere mensch- liche Natur gegeben. Es ist ein Verbrechen, wenn im Namen Gottes dem zuwidergehandelt, zuwidergeliebt und -gelebt wird.

Alle unsere bitteren Erfahrungen, denn Uschi konnte nicht so bei uns bleiben, wie wir das gewünscht hatten, das Wissen um die Möglichkeit eines neuen Zusammenlebens und ein neues Verstehen von Krankheit und Gesundheit wollen wir weitergeben.

Unser Wunsch ist es auch, verständnisvolle Freunde zu finden, um die Aufgaben, die Uschi uns gegeben hat, auch ohne ihr sichtbares Mitleben bei uns zu erfüllen. Dringend brauchen wir Freunde, denn allein gegenüber einem übermächtig gewordenen Gesellschaftssystem mit Medizin, Wissenschaft und Technik ist man verloren.

Vielleicht, das ist auch unsere Hoffnung, bekommt mancher, der bereits längere Zeit schon spürt, so wie bisher kann mein Leben nicht mehr weitergehen, mit so viel Angst und so wenig Liebe ist das Leben ja einen Dreck wert, durch unser Buch „Habt mich lieb, nehmt mich mit!" *)
Mut, sein Leben noch einmal, sein Leben total zu verändern.

So kann er gegen Krebs und andere „gefährliche Krankheiten" am besten vorbeugen und glaubt nicht mehr den Lügen, die man uns vormacht. Vielleicht findet auch mancher aus der Sackgasse heraus, wenn bereits das Todesurteil über ihn gesprochen wurde: Du hast Krebs. Oder ein anderer kann sich mit den Gedanken trösten, die uns selbst helfen:
Es gibt nicht nur ein Leben, dort drüben nach dem „Sterben" geht es weiter. Dieses Wissen gibt uns Kraft, das zu verändern, was an unserem Leben kaputt, unnatürlich und schlecht ist. Zusammen können wir jenes falsche Leben ändern, aus dem immer neue biologische Konflikte entstehen, die nicht gesehen und geheilt werden. Die oder der nächste davon Betroffene kannst du sein.

Krebs, diese merkwürdige, in tausend Variationen auftretende „Krankheit", ist einfach zu erklären, und sie ist heilbar.

*) Verlag Uschi Fischer, Lörrach


Uschis kurzes Leben und früher „Tod"
(Beitrag von Dr. med. Ryke Geerd Hamer)

Viele Menschen denken vieles über Sinn und Unsinn des Lebens und des „Todes", verstehen tun wir beides nicht. Und wenn ein so junger, wunder- barer Mensch wie Uschi „stirbt", dann erscheint es uns besonders sinnlos.

Genauso ging es mir, als mein eigener Sohn Dirk „starb" und genauso, als die kleine Uschi ihr Leben aushauchte. Wir Zurückgelassenen versuchen hilflos, einen Sinn in diesem trostlosen Elend zu finden. Ich weiß es nicht, ob es mir jemals gelingen wird, in dem „Tod" solcher wunderbarer, junger Menschen einen Sinn zu finden. Die Leute, die meinen, das immer so sicher behaupten zu können, sind mir höchst suspekt.

Nur als Arzt kann ich sagen, daß Uschis Krankheit - nicht ihr „Tod"! in einer Hinsicht ein Meilenstein der Medizin geworden ist. Über das, was Uschi und ihre Eltern und Geschwister und mich so viele Monate des Hoffens und Bangens miteinander verbunden hat, könnte ich ohnehin noch nicht sprechen. Es hat zu tiefe Wunden der Ohnmächtigkeit bei mir aufgerissen.

Die Tragik ist oder war, daß wir alle Krankheitssymptome bei Uschi wußten und auch richtig beurteilt haben und daß wir doch die Angst ihrer Seele, die wie ein kleines verschrecktes Vögelchen hin und her flatterte, nicht end- gültig beruhigen konnten.

Die Neue Medizin ist so einfach vom Prinzip und oft so unendlich schwierig im einzelnen Fall. Deshalb möge es mir gestattet sein, über ein Phänomen zu schreiben, das zur Zeit, als Uschi krank war, Neuland bedeutet hat. Uschi war der erste Patient, bei dem ich es in dieser Deutlichkeit erstmals in seinem ganzen Verlauf beobachtet habe. Ihr werdet erstaunt sein, wenn ich es euch berichte, euch seinen Namen verrate:
Es ist der akute Gelenkrheumatismus.

Die Erkenntnisse, die wir bei Uschis Erkrankung gesammelt haben, können unendlich vielen Menschen zugute kommen. Und hätte Uschis kurzes Leben der Menschheit nur dazu verholfen, die Art dieser Erkrankung aufzudecken, so hätte ihr Leben für das Wohl der Menschen eine große Bedeutung gehabt. Der medizinische Fall Uschi Fischer wird, so glaube ich, in die Medizingeschichte eingehen als die erste systematische Erklärung der akuten Polyarthritis.

Die Entdeckung, die wir am „Fall Uschi" gemacht haben, ist für die Medizin gigantisch. Der akute Gelenkrheumatismus war gar kein Gelenkrheuma- tismus, er war in dem Sinne nicht einmal eine eigene Erkrankung, sondern nur die Heilungshase einer Erkrankung, die nach der Eisernen Regel des Krebs verläuft.

Der scheinbare „Beweis" der Leukozytose für das Vorhandensein von Bakterien und einer „bakteriellen Infektion" war medizinischer Aberglaube, einfach falsch. In Uschis Fall wurden die Knieergüsse nicht punktiert, sie waren folglich auch nicht bakteriell infiziert, waren nicht vereitert
(keine Py-Arthritis). Als Uschi schließlich - aus ganz anderen Gründen
starb, waren die Kniegelenkergüsse bereits deutlich zurückgegangen, die Rekalzifizierung bereits stark fortgeschritten.

Wie ist der sog. „Gelenkrheumatismus" bei Uschi entstanden?
Für einen Unsportlichkeits-Selbstwerteinbruch-Konflikt, kurz Unsportlichkeits-SWE-Konflikt gibt es im einzelnen viele verschiedene individuelle Konfliktinhalte.

Das Gemeinsame bei Osteolysen im Kniebereich ist immer, daß sich der Patient bei einem dramatischen Erlebnisschock für vermindert sportlich oder vermindert gehfähig hält, was für einen jugendlichen Menschen einen noch viel höheren Stellenwert hat als für einen älteren Menschen.

Uschi hatte mehrere solcher Konflikteinbrüche.
Uschi kannte einen jungen Mann, den sie sehr liebte oder verehrte.
Eines Tages hatte der junge Mann sie zu sich eingeladen, obgleich sie krank war. Uschi lag ungeheuer viel an diesem Besuch. Sie fieberte richtig diesem Besuch entgegen. Aber sie war gerade in einer Konfliktlösungs- phase und war sehr schlapp und müde. Ihre Umgebung äußerte deshalb die Meinung, sie würde es doch nicht schaffen, sie sei zu schlapp.

Und als es dann losgehen sollte, erlitt Uschi einen solchen dramatischen Konfliktschock. Sie konnte sich vor allgemeiner Schwäche kaum auf den Beinen halten, obwohl sie doch ihrem Freund unbedingt hatte vorführen wollen, daß sie schon bald wieder gesund sein werde und mir ihr voll zu rechnen sei. Sie erlitt einen Konflikt des „Nicht-entfliehen- oder des Nicht- hinkommen-könnens" und ihr versagten augenblicklich die Knie.
Im Volksmund würde man sagen: Sie bekam weiche Knie.

Dieser Konfliktschock betraf eine motorische Lähmung der Beinmuskulatur wie wir es stets sehen bei einem „Konflikt des Nicht-entfliehen-könnens"
bei jedem Tier und jedem Menschen. Man nannte es bisher „Multiple Sklerose".

Von Stund an konnte sie die Beine nicht mehr richtig bewegen, bzw. die Lähmung nahm in den nächsten 2-3 Tagen rapide zu. Uschi aber war der Besuch so wichtig, daß sie sich trotzdem hinfahren ließ. Aber der Besuch hatte den gegenteiligen Effekt, als sie sich erhofft hatte. Der junge Mann hatte sie wohl nur mitleidig als „Fall" angeschaut, nicht wie ein stürmischer Verehrer.

Kurze Zeit später erlitt Uschi einen weiteren Konfliktschock, diesmal einen Konfliktschock der Unsportlichkeit. Sie fühlte sich akut minderwertig, weil der junge Mann sich nicht so um sie kümmerte, wie sie sich das wünschte. Das traf Uschi wie ein Keulenschlag, und von da ab begannen die Osteolysen wieder neu zu entstehen bzw. sich auszudehnen.

Als nach etwa zwei Monaten Uschi die Affäre mit dem jungen Mann halbwegs verdaut hatte, begann die Gelenkschwellung am linken Knie, an dem schon so lange „herumgedoktert" wurde, rechts fanden sich nur oberhalb und unterhalb des Knies leichtere Schwellungen.

Der junge Mann kam jetzt an ihr Krankenbett, aber sie konnte ihn nicht mehr so achten. Die Lösung bestand für sie darin, daß sie sich jeden Tag ausmalte, wie es sein werde, wenn sie wieder ganz gesund sein würde und dann mit ihren blauen Augen die jungen Burschen nach Belieben verzaubern könnte. Sie hatte die Eiserne Regel des Krebs verstanden und wußte, daß sie wieder würde laufen können.

Uns Menschen wurde bisher gelehrt, daß die Krankheiten mehr oder weniger ohne unsere Seele ablaufen würden. Die Seele störte meistens nur und wurde „sediert". Die Kunst bestand nur darin, das richtige Mittelchen herauszufinden.

Uschis „Fall" hat uns erschreckend deutlich gemacht, daß wir die Seele eines jungen Mädchens nicht „ruhigstellen" können. Sie hofft, fürchtet sich, lebt und bebt in Ängsten, wie es eben ein junges Mädchen tut. Und jede Hoffnung und Angst geht in das Programm unseres Computers Gehirn mit ein.

Ich glaube, seit wir unsere Seele wiederentdeckt haben,
sind wir Gott ein Stückchen näher gekommen."

Dr. med. Ryke Geerd Hamer
 


Der akute Gelenkrheumatismus

Ursache:
Selbstwerteinbruch-Konflikt durch Schockerlebnis (DHS), für die verschiedenen Gelenke unterschiedliche Inhalte, z.B. für die Knie: Unsportlichkeits-Selbstwerteinbruch-Konflikt des nicht mehr Laufen- Könnens.

Folge:
Gehirn: Hamerscher Herd an jeweils bestimmter Stelle im Gehirn, und zwar im Marklager des Großhirns, im Falle der Knie: Im occipitalen (hinteren) Marklager der Großhirnhemisphären.

Verlauf:
In der Heilungsphase, wenn der Knochen wieder verkalkt, was voraussetzt, daß der Patient seinen Konflikt gedanklich und möglicherweise auch schon real gelöst hat, entsteht im Bereich der Osteolyse ein Oedem. Dieses Oedem, das einen hohen Gewebedruck hat, kann viel leichter durch die leicht durchlässige Gelenkknorpelschicht in das Gelenk einströmen, als es die harte Knochenhaut auseinanderdrücken kann. Dies nennen wir den „Gelenkerguß". Der Gelenkerguß, den wir bisher als eine „Krankheit" angesehen hatten, war gar keine eigene Krankheit, sondern stets die Heilungsphase nach einer vorausgegangenen „Krankheit", nämlich einer oder mehrerer Knochenosteolysen.

Leukämie:
Da die Leukämie nichts anderes ist als die Heilungsphase nach Knochen- osteolyse(n), bei der die Blutproduktion wieder in Schwung kommt, so hat auch jeder Gelenkrheumatismus eine Leukämie. Das wußte man halbwegs auch früher schon, daß die Zahl der Leukozyten erhöht war, man glaubte aber, es sei das Zeichen einer bakteriellen Infektion.