Nierenzyste - Wilms - Nephroblastom

sind ein und dasselbe
 nur in verschiedenen Phasen

Kurzinformation
Dr. med. Ryke Geerd Hamer


Der Entstehungsmechanismus des Neproblastoms
Der Beginn der Genese des Nephroblastoms liegt in einem Wasser- oder Flüssigkeitskonflikt, einem sog. "Biologischen Konflikt", bei dem wir auf organischer Ebene eine Nekrose (Zellschwund) im Nierenparenchym (Nierengewebe) finden und zur Kompensation dieser Parenchymnekrose eine Hypertonie (Bluthochdruck).
Dies geschieht in der konflikt-aktiven Phase, d.h.: Solange der Konflikt aktiv bleibt, bleibt auch die Nierenparenchymnekrose und die Hypertonie.
Im CCT sehen wir in dieser Phase eine Schießscheibenkonfiguration im Marklager des Großhirns unmittelbar über dem Mittelhirn, sowie eine Schießscheibe (= OHH) solange die Nekrose noch nicht ausgebildet ist.

Conflictolyse: (Konfliktlösung)
Sobald es zu einer Lösung des Wasser- oder Flüssigkeitskonfliktes kommt, passiert in der Nierenparenchymnekrose Erstaunliches:

1. Die Nierenparenchymnekrose bekommt jetzt "inneren Oedemdruck".
    Der Biologische Sinn liegt darin, nicht nur den Parenchymdefekt wieder     aufzufüllen, sondern zusätzliches Nierengewebe zu schaffen, um durch     vermehrt mögliche Urinausscheidung einem späteren Wasser- oder     Flüssigkeitskonflikt vorzubeugen.

2. Das in der Nekrose cerebral gesteuerte Oedem, bzw. der Oedemdruck     drückt nunmehr, zumal wenn die Nekrose peripher gelegen war, die     Nierenkapsel an eben dieser Stelle hoch. Sie dehnt sich auf, verhält     sich unter Zellvermehrung hochelastisch. Diesen Vorgang nennen wir     eine Nierenzyste.

    Je stärker der Biologische Konflikt gewesen war und je länger er     gedauert hatte, d.h., je größer die Konfliktmasse (= Konflikt-Intensität +     Konflikt-Dauer) ist, desto größer wird die Nierenzyste, die nunmehr     entsteht, und zwar blasenförmig, ausgehend von dem Isthmus über der     Nierennekrose. Allerdings wird sie evtl. sogar sehr groß bei Syndrom!

Wir können 4 Stadien bei der Nierenzyste unterscheiden:

a) Ausstülpung der Nierenkapsel zur Nierenzyste:
    Die Nierennekrose drückt eine liquide Ausstülpung aus dem Nieren-     parenchym nach außen heraus durch lokale Aufdehnung der Nieren-     kapsel an der über bzw. peripher von der Nierennekrose gelegenen     Stelle.

b) Die Vergrößerung der Nierenzyste: Unter Verstärkung (Zellvermehrung)     bei gleichbleibender Elastizität der Zystenwand beginnt die Zyste durch     den erhöhten Innendruck sich zu vergrößern, d.h. zu "laufen".
    Sie arbeitet sich, platt wie eine Flunder, in Richtung des geringsten     Widerstandes retroperitoneal vor und vergrößert sich. Die Größe hängt,     wie gesagt, von der Konfliktmasse ab, und/oder Syndrom. Eine solche
  (liquide) Nierenzyste kann gelegentlich platzen, wenn der abdominale
  Druck durch Stoß oder Schlag plötzlich erhöht wird, und natürlich auch
  leicht platzen bei Syndrom, wenn sie besonders groß geworden ist.

c) Anheftung der Zystenkapsel an der Umgebung
    zwecks Blutnotversorgung:
    Um eine Blutnotversorgung für das später noch zu bauende Nephro-     blastom zu schaffen, wächst die Zystenwand überall in der Umgebung     an. Wir haben das früher als "bösartiges infiltratives Tumorwachstum"     fehlgedeutet und daraus besondere "Bösartigkeit" abgeleitet.
    Diese Adhärenz ist nur vorübergehender Art, wie wir noch sehen werden,     denn durch das Anwachsen an die Umgebung bekommt die flunderartige     Zyste auch eine gewisse Stabilität, so daß das Abreißen am Isthmus     unwahrscheinlicher wird.

d) Auffüllen der Nierenzyste mit mesodermalen Zellen,
    die später Nierenzellfunktion übernehmen sollen und Bau eines eigenen     Gefäßsystems (Arterie und Vene) durch den Isthmus, ausgehend von der     früheren Nierenparenchymnekrose: Diese passagere Phase der (halb-
  liquiden) Zellauffüllung bis zur vollständigen Induration (Verfestigung)
  nannten wir früher in unserer Unkenntnis "Wilms".

    Der "Biologische Sinn" dieses passageren "Wilms-Gebildes" liegt     natürlich in der Endausbildung, nämlich bei induriertem Zustand des     Nephroblastoms, das ja zu einem zusätzlichen Teil der Niere wird und     Urinausscheidung mitübernimmt. Die ganze Zeit von Beginn der     Heilungsphase bis zur nephroblastomatösen Endausbildung beträgt
    9 Monate, soviel wie eine Schwangerschaft. Bei den Tieren mit kürzerer     Lebensdauer (und kürzerer Schwangerschaft) sind die Zeiten ent-     sprechend kürzer.

    Während dieser "Wilms-Phase" verliert die Nierenzyste jegliche     Liquidität (außer bei Syndrom!), ebenfalls mit zunehmender Induration
  bildet sich die eigene Blutversorgung durch den Isthmus immer besser
  aus, und die Adhäsion, die wir fälschlich als "Infiltration" eines Tumor-
  geschehens angesehen hatten, ist nunmehr spontan rückläufig!
  Am Ende der Wilmspassage ist das Gebilde, das wir nunmehr Nephro-
  blastom nennen, von einer derben Kapsel umgeben, nirgends mehr
  angewachsen; der Blutdruck spätestens dann wieder normal.

e) Das Nephroblastom:
    Das (nach 9 Monaten) ausgereifte Nephroblastom ist völlig induriert, hat     eine derbe Kapsel, hat durch den Isthmus eine kräftige Arterie und Vene     und ist in die Urinproduktion mit einbezogen. Es ist wie ein festge-     wordener Beutel, der aus der Stelle der ursprünglichen Nierenparen-     chymnekrose ausgesproßt ist. Das Nephroblastom ist dann ein Teil der     Niere.

Wir Ignoranten hatten stets die Wilmse zu einem frühen Zeitpunkt operiert, in dem sie noch angewachsen waren. Ich hatte allerdings schon vor 10 Jahren veröffentlicht, daß Nierenzysten, Wilmse und Nephroblastome ein und dasselbe seien, nur in verschiedenem Ausreifungsstadium, so wie ein Säugling, ein Mann und ein Greis der gleiche Mensch sein kann in verschiedenem Alter.

Die Onkologen hatten da eine Chance gerochen und das Motto ausge- geben, man müsse den Wilms einige Monate lang mit Chemo bearbeiten, dann kapsele er ein und könne operiert werden. Richtig daran war nur das Abwarten, das sie bei Hamer abgeschaut hatten. Der Wilms verkapselt so und so, nämlich immer, wenn man nur wartete. Deshalb ist es das Beste, nur zu warten! Vorzeitig eingreifen muß man nur dann, wenn der Patient zufällig z.B. noch eine Leber-Tuberkulose (pcl-Phase eines Leber-Ca) mit Leberschwellung hat, und wir abdominale Platzprobleme bekommen mit Pfortaderkompression.