Das Nierensammelrohr-Karzinom

“Niereninsuffizienz”
Ursache und Biologischer Sinn

Kurzinformation
Dr. med. Ryke Geerd Hamer


Die Niere besteht im wesentlichen aus 3 Gewebearten, wobei der älteste Teil die Sammelrohre sind. Diese bestehen praktisch aus Darmschleim- haut, als unsere Vorfahren noch im Wasser lebten, und sie hatten auch unterschiedliche Funktionen: sensorische, motorische, sekretorische und resorptive.

Der Konfliktinhalt beim Sammelrohrkarzinom ist immer ein Flüchtlings-
oder Existenzkonflikt.
Er beinhaltet:
-- alles verloren zu haben,
-- wie ausgebombt sein,
-- sich-mutter-seelen-allein-gelassen-fühlen,
-- Angst vor dem Krankenhaus,
-- sich-unversorgt bzw. schlecht-versorgt-fühlen,
-- sich-wie-in-der-Wüste-fühlen = ohne Wasser.

Sehr häufig bei krebskranken Patienten (DHS vorausgegangen), z.B. bei einer stationären Behandlung (Chemo) bzw. Operation im Krankenhaus, oder wenn es um Konflikte existentieller Art - auch um die eigene Existenz geht. Häufig auch bei alten Menschen, die ins Altersheim „abgeschoben" werden. Aber ebenso bei Kindern, deren Mütter z.B. berufstätig sind und die Kinder deshalb bei der Oma oder in einer Tagesstätte verbleiben müssen....

Dieser archaische Konflikt stammt aus der entwicklungsgeschichtlichen
Zeit, als wir noch im Wasser lebten und von einer Welle an Land gespült, dort Flüchtlinge waren, bis uns eine große Welle wieder ins Wasser zurückgeholt hat. Für Mensch oder Tier, die wie in der Wüste zu verdursten drohen, ist jeder Tropfen Wasser lebensnotwendig. Diese Notwendigkeit scheint absoluten Vorrang zu haben bei den Land-Lebewesen, denn ohne Wasser läuft kein Stoffwechsel mehr.

Wenn also im Rahmen irgendeiner Heilungsphase in unserem Organismus Oedem eingelagert wird, z.B. Hepatitis, Nierenzyste, Eierstock-Zyste, Knochen-Osteolyse in der Rekalzifikation oder Schwellung der Brust in der Heilungsphase des ductalen Mamma-Ulcus-Geschehens oder Milz, dann wird, wenn ein Sammelrohr-Ca in aktiver Phase hinzukommt, in übermäßiger Weise Wasser eingelagert (Syndrom!).
Sogar die Oedematisierung des Hamerschen Herdes (HH) im Gehirn, also das intra- und perifocale Oedem im HH ist mit gleichzeitigen aktivem Flüchtlings-Konflikt übermäßig groß! Aus einem „kleinen Revierärger- Konflikt" in der Heilungsphase, die wir Hepatitis nennen, kann dann eine gewaltige Hepatomegalie werden, die der Patient schließlich nach dem
10. Rezidiv nicht mehr überlebt.

Oder aus einem harmlosen transsudativen Pleura-Erguß z.B. durch leukämische Ausheilung einer parasternalen (neben dem Brustbein
gelegen) Rippen-Osteolyse, die man für gewöhnlich fast gar nicht oder gar nicht bemerkt, auch nicht objektivieren kann im CT, weil der Organismus den transsudativen Erguß im gleichen Tempo resorbiert wie er entsteht, wird dann plötzlich ein die Atmung stark einschränkender Pleura-Erguß,
der abpunktiert werden muß.

Der Organismus nutzt oder benutzt ein Gebiet, Organ oder Hirnteil, das ohnehin schon vom vagotonen Heilungsphasen-Odem geflutet ist, noch zusätzlich als Wasser-Reservoirs, weil jeder Tropfen Wasser eingespart und gehortet wird. Offenbar eignen sich zu solchem Horten am besten die Organe oder Organteile, die ohnehin schon oedematisiert sind.

Also, nicht nur die vorangegangene Konflikt-Masse war entscheidend für das Ausmaß der Schwellung eines Organs oder von dessen Umgebung (beim sog. transsudativen Erguß), sondern auch ein gleichzeitiger begleitender Flüchtlings- oder Existenzkonflikt mit Sammelrohr-Ca in der konflikt-aktiven Phase = Syndrom!

Dabei spielt es keine Rolle, ob wir diese Vorgänge für unser sog. Zivili-
sationsleben gut oder nützlich finden, sondern einzig kommt es darauf an, ob sich diese Kombination in den vergangenen vielen Millionen Jahren biologisch bewährt hat. Wir können nur beobachten, registrieren und uns danach richten.

Als Gicht bezeichnete man bisher entzündete schmerzhafte Gelenke, die nicht wie beim akuten Gelenkrheumatismus insgesamt entzündet waren, sondern „Gichtknoten" hatten, die sehr schmerzhaft waren. Stets war die Harnsäure im Serum erhöht, weshalb man früher versuchte durch (fleisch-freie) Diät, sog. „purinarme Ernährung", das Leiden zu lindern. Nunmehr stellt sich in der Germanischen Neuen Medizin die Gicht als ein Syndrom dar; ein Zusammentreffen einer Heilungsphase des Knochen- krebs, nämlich der Leukämie, mit einer konflikt-aktiven Phase eines Flüchtlings-Konflikts.

Wenn wir uns einmal den Flüchtlingskonflikt entwicklungsgeschichtlich vergegenwärtigen, als uralt archaischen Konflikt, vom Stammhirn gesteuert, bedeutet die Wasserretention in der konflikt-aktiven Phase, die Notbremse oder das Biologische Sonderprogramm:
a) wenig Wasser ausscheiden, und
b) soviel als möglich Wasser aufnehmen.

Wir sehen Patienten, die sich schier “zu Tode trinken”, weil sie, ihrem archaischen Sonderprogramm gemäß, soviel als möglich Wasser auf- nehmen wollen.

Wenn das Urwesen noch in einer Wasserpfütze lag, nahm es noch so viel als möglich Wasser auf, um seine Überlebenschance zu vergrößern.
Zu diesem Zweck wurde ein kompakter Tumor der Sammelrohre gebildet, damit das „Ausscheidungs-Sieb" quasi verstopft bzw. verdichtet wird, um das Wasser im Organismus zurückzuhalten. Das ist auch der Biologische Sinn beim Nierensammelrohr-Karzinom. Wir sind in der Wüste, wir müssen jeden Tropfen Wasser sparen!

Beim Flüchtlings- und Existenz-Konflikt wird also Wasser zurückgehalten (“retiniert”). Also lagert unsere kluge Mutter Natur das kostbare Wasser in unserem Organismus ein: 5 oder 10 kg (= 10 Liter) oder bei beiderseitigem aktiven Flüchtlingskonflikt auch leicht 20 kg = 20 Liter.

Nun ist der Flüchtlingskonflikt aber auch gleichzeitig ein Existenzkonflikt. Bei unseren entwicklungsgeschichtlichen “Urvorfahren” war das kein Arbeitsplatz und kein Haus oder Hof, sondern die nackte physische Existenz. Es gab keine Nahrung mehr, speziell keine Eiweißnahrung, wenn unsere “Vorfahren-Lebewesen” aus dem Meer an den Strand geworfen waren. Sie waren Füchtlinge und Eiweiß-Hungernde. Für diese Notsituation konstruierte Mutter Natur das SBS, was wir Flüchtlings- und Existenz- konflikt nennen, d.h. Wasser sparen und Eiweiß sparen!
Denn ohne Eiweiß ist auch der Tod.

Nun ist das Kreatinin eine organische Stickstoff-Kohlenstoffverbindung, Restzustand des Eiweiß-Mutabolismus. Aber: der Organismus könnte jederzeit das Kreatinin mit ein bißchen Stoffwechsel-Energie - wieder zurückverwandeln in Eiweiß!

Genau das ist der Grund, warum er den Harnstoff und das Kreatinin “festhält”, wie er auch das Wasser festhält = als eiserne Reserve!
Mutter Natur macht keine Fehler, macht keine Entgleisungen, sondern hat mit dem “auf Halde legen” des Kreatinins und auch des Eiweiß etwas Sinnvolles vor: eben das Notprogramm!

Und noch etwas:
Beim Flüchtlingskonflikt steigt das Serum-Eiweiß (normal 6,5 - 7,2 mg%) leicht an, nicht viel, aber immerhin. Das wußten wir schon früher von den Urämikern. Deshalb galt als Begleit-Therapie die “Nieren-Diät”:
Fast eiweißlose Ernährung. Kaum hatte der Organismus eine Lösung seines Flüchtlings- und Existenzkonfliktes erreicht, dann schied er unter Nachtschweiß (falls Mykobakterien vorhanden waren), also mit Tuberkulose in der pcl-Phase vermehrt Harnstoff und Kreatinin aus, so daß sich der Wert wieder normalisierte. Aber er schied außer dem tuberkulösen Eiter auch Eiweiß aus (sog. “Albuminurie”).

Und das scheidet er auch heute aus, wenn keine Mykobakterien (also keine Tbc) vorhanden sind. Deshalb haben wir unsere Patienten aus Unverstand “Eiweiß-arm” ernährt, weil wir bei “Nierenpatienten” in der pcl- Phase von “Eiweiß-Diabetes” sprachen. Wir hatten ja nichts gewußt.

Der Organismus muß also - liegt ja auch nahe - nicht nur Harnstoff und Kreatinin auf “Halde” gelegt haben, sondern auch Eiweiß. Und da Mutter Natürlich sehr ökonomisch arbeitet, so gilt: Wenn das Problem nicht mehr besteht, können die Kreatinin- und Eiweiß-Depots abgebaut werden, genau wie das eingelagerte Wasser ausgeschwemmt wird. Motto: ein Zuviel des Guten ist schlecht. Also werden die Depots wieder leergeräumt.

Wenn man das jetzt weiß, sagt jeder: na klar, und natürlich liegt das auch auf der Hand: Wenn der Organismus Wasser auf Depot nimmt, dann muß der Harnstoff und das Kreatinin auch Depot sein!

Seit 27 Jahren - seit Dirk`s Anurie - sind die Nieren ein Thema meines ständigen Nachdenkens. Ich glaube, daß ich so ziemlich alles heraus- gefunden habe, aber eines fehlte mir noch: Warum steigt der Kreatininwert beim Sammelrohr-Füchtlings-/Existenzkonflikt an, besonder´s beim doppelseitigen? Heute fiel es mir “wie Schuppen von den Augen”:
Natürlich, nur so kann es sein!

Die Vorstellung der früheren Medizin über die sog. Urämie, wie wir die Erhöhung der sog. “harnpflichtigen Substanzen” nennen, gingen davon
aus, daß der Nierenstoffwechsel “entgleist”, insuffizient, unfähig ist, diese Substanzen, Restsubstanzen des Eiweißstoffwechsels aus dem Blut aus- zuscheiden (durch die Nieren). Wir sprachen deshalb von “Nierenver- sagen” bzw. Urämie, was ja bei den beiden “kaputten Nieren” ohne Dialyse unweigerlich zum Tod durch Urämie führen müssen.

So die frühere Vorstellung, doch die war falsch! Denn Mutter Natur macht keine Fehler, macht keine Entgleisungen, sondern hat mit dem “auf Halde legen” des Kreatinins und auch des Eiweiß etwas Sinnvolles vor: eben das Notprogramm!

Ganz anders ist es beim sog. Wasser- oder Flüssigkeitskonflikt, das Nierenparenchym (Nierengewebe) betreffend, bei dem in der konflikt- aktiven Phase kein Tumor, sondern eine Nekrose im Nierengewebe entsteht, das auch einem anderen Keimblatt und einer entwicklungs- geschichtlich jüngeren Zeit entstammt, in der das Individuum schon auf dem Land etabliert war und das Element „Wasser" dadurch erst zum Konflikt werden konnte.

Während also der Konflikt des alten Nierenteils (Sammelrohre) der des Wassermangels war, entstammt der sog. Wasserkonflikt nicht nur einem anderen Keimblatt, sondern auch einer anderen phylogenetischen Entwicklungsepoche. Zu diesem Zeitpunkt war der Vorfahr des Menschen bereits „Luftatmer", die Wasserausscheidung war nicht mehr aus dem
Darm, sondern aus dem Blutkreislauf genommen. Deshalb auch das „Hilfsprogramm", daß beim Wasserkonflikt, in der konflikt-aktiven Phase, immer der Druck des Blutkreislaufs prophylaktisch erhöht wird (sog. Bluthochdruck).

Wir hatten uns die Nieren vorgestellt wie ein Motor, bei dem die Zylinder ausgeleiert sind und der deshalb insuffizient wird. In Wirklichkeit aber sind das alles aktive biologische Prozesse, die alle ihren Biologischen Sinn haben, der uns bisher verschlossen war.
Für die Sammelrohre (Tubuli) z.B. liegt der Biologische Sinn in der konflikt- aktiven Phase und bedeutet die aktive Wasserretention.
Für das Nierenparenchym (Glomeruli) liegt der Biologische Sinn in der Heilungsphase, in der die Niere durch die Bildung der Nierenzyste vergrößert wird, und nach Fertigstellung der Zyste (sog. Induration) wesentlich funktionsfähiger ist, als sie vorher war. Dadurch erübrigt sich für den Organismus dann auch die Notwendigkeit der Hypertonie (Bluthoch- druck). Jetzt kann das Nierenparenchym (Glomeruli) mehr Wasser aus- scheiden!

Früher hatten wir uns das alles als „Nierenversagen" vorgestellt. Das war falsch. Der entscheidende Fehler war, daß wir aktive, sinnvolle biologische Vorgänge, wie die vorübergehende Wasserretention, als „tubuläre Nieren- insuffizienz" fehlgedeutet haben. Während die Wasseraufnahme also ursprünglich aus dem Darm ins Gewebe geschah, und die Wasserabgabe ebenfalls in den Darm erfolgte, kam die Änderung erst durch das glomeruläre Nierengewebe.

Als jüngerer Teil unserer Nieren wurden die Glomeruli gebaut.
Dieser jüngere Teil unserer Nieren hat die Aufgabe, das Blut zu filtrieren und den Urin auszuscheiden. Die Tubuli resorbieren einen Teil des Wassers wieder zurück und konzentrieren dadurch den Urin.
Die Rückresorption des sog. primären Harns ist das, was bei der Wasser- retention im Biologischen Konfliktfall verstärkt ist. Dadurch kann der Kreatininwert und der Harnstoffwert im Serum ansteigen, aber trotzdem individuell sehr verschieden sein.

Auch die Oligurie wird in der Schulmedizin als Niereninsuffizienz ange- sehen. Wir wissen aber jetzt, daß es ein aktiver Prozeß eines Sammel- rohrkarzinoms beider Nieren ist. Die früher oft zitierte „urämische Verwirrt- heit" war einfach die schizophrene Stammhirn-Konstellation zweier in Stammhirn-Opposition stehender Flüchtlings-Konflikte.

Die Patienten sind dann für die Zeit der Konfliktaktivität völlig orientierungs- los, also desorientiert, sie wissen nicht mehr wo sie sich befinden, wohin sie gehen sollen oder wer sie sind. Aber auch das hat einen archaisch- biologischen Sinn, nämlich den, daß das aufs Land geworfene Individuum sich nicht zu weit vom Wasser entfernen soll, damit es mit der nächsten Welle wieder dorthin zurück gespült werden kann.

Auch muß man wissen, daß der Organismus mit einer sog. Oligurie (verminderte Harnproduktion), also Ausscheidung von nur wenig Urin
(150-200 ml) alle harnpflichtigen Substanzen ausscheiden kann, die er aus Stoffwechselgründen loswerden muß.

Nach dem bisherigen Verständnis glaubte man aber, daß man bei der Dialyse, entgegen den Regelkreisen des Organismus, auch das Wasser, was ja der Organismus retinieren will, herausdialysieren müßte, weil man davon ausging, daß der Patient gar keine Wasserausscheidungsmöglich- keiten mehr habe. Die Hälfte aller Dialysen, oder mehr, werden ja nur „zwecks Flüssigkeitsentzug" gemacht, was im Prinzip nicht nötig wäre.

Wie wichtig der Biologische Sinn für das Verständnis dieser Zusammen- hänge ist, zeigt z.B. folgendes: Bei den entwicklungsgeschichtlich jüngeren Organen, angefangen bei den Kleinhirn-gesteuerten Organen sehen wir, daß die Organe wie auch die Hirnrelais definiert sind: z.B. Mutter/Kind- Brust gegenüber der Partner-Brust. Wenn man also eine Mutter/Kind-Brust amputiert, kann der Biologische Sinn eigentlich nicht auf die Partner-Brust wechseln.

Bei den Sammelrohrkarzinomen ist das anders. Wenn bereits eine Niere entfernt worden ist, dann springt das Sammelrohrkarzinom beim Rezidiv auf die andere Niere über, um den Biologischen Sinn, nämlich die Wasser- retention, zu erfüllen. Das hat früher zu der Fehlannahme geführt, daß irgendwelche „bösartigen" Zellen zufälligerweise auf die andere Niere „hinübergeschwommen" seien.

Beim Wasserkonflikt, mit Nierenparenchymnekrose macht dagegen der Prozeß bei exstirpierter (entfernter) Niere nur phantomatös weiter, als wäre die Niere noch vorhanden, weil sich ja der Biologische Sinn bei den Großhirnmarklager-gesteuerten Organen erst in der Heilungsphase auswirkt. Der Unterschied erklärt sich daraus, daß die unterschiedlichen Sonderprogramme eben auch einen unterschiedlichen Biologischen Sinn haben. Beim Flüchtlingskonflikt liegt er in der konflikt-aktiven Phase, beim Wasserkonflikt in der Heilungsphase.

Für die tuberkulöse Heilungsphase (falls der Patient Mykobakterien vom DHS an hatte) sind beim Nierensammelrohr-Karzinom in der Regel nicht einmal auf dem Höhepunkt der Heilungsphase Komplikationen zu erwarten, deren Stärke man jedoch voraus bemessen kann. Dies setzt allerdings immer voraus, daß wir neue Rezidive mit anschließenden pcl-Phasen verhindern können. Der Patient hat guten Appetit, nimmt an Gewicht zu, schwitzt nachts stark (Tbc), er hat eine Albuminurie, d.h. er verliert viel Eiweiß. Wenn der Patient seinen Eiweißverlust aber durch orale Aufnahme von Eiweiß aus irgendeinem Grunde nicht selbst decken kann, müssen wir durch Albumin-Infusionen die Hypoalbuminämie substituieren.

Das begleitende Symptom des starken Schwitzens (Nachtschweiß) ist für die Patienten, die es vorher wissen, und die sich psychisch darauf einrichten können, zumeist nur wenig belastend, während es bei unvor- bereiteten Patienten häufig zu Panik führt. Aber es ist ein sicheres Zeichen dafür, daß die Mykobakterien durch Verkäsung nunmehr die in der ca- Phase entstandenen Tumoren der Althirn-gesteuerten Organe wieder abbauen. Am Ende der Heilungsphase hört die Albuminurie und das Schwitzen wieder auf. Wenn allerdings in der Heilungsphase die Tuberkelbakterien fehlen (die sich ja schon in der konflikt-aktiven Phase vermehren), kann sich der Tumor nicht mehr abbauen.

Man muß in diesem Zusammenhang wissen, daß das Sammelrohr-Ca in der Schulmedizin nur histologisch als Nierenzell-Ca bekannt ist. Weder weiß dort jemand, daß es von den Tubuli ausgeht, noch, daß es (im günstigen Falle) in der pcl-Phase mit Nieren-Tuberkulose identisch ist, sofern Tbc-Mykobakterien zum Zeitpunkt des DHS vorhanden waren.
Denn die Tuberkulose räumt ja die Sammelrohr-Adeno-Ca-Tumoren wieder ab, falls es zu einer Lösung des Flüchtlings- oder Existenz-Konflikts kommt. Natürlich weiß man erst recht nichts über die Ursachen, den Biologischen Sinn oder den zugehörigen Konflikt, der dieser Symptomatik zugrunde liegt.

Durch die Germanische Neue Medizin können wir nun die Ursache dieses „Syndroms" abklären. Es handelt sich schlicht um eine Nieren- sammelrohr-Karzinom-Tuberkulose, also um die biologische Heilungsphase des Sammelrohrkarzinoms. Und da es bei dem Flüchtlings- oder Existenz- konflikt aus der Natur der Sache heraus häufig Rezidive gibt und dann wieder Lösungsphasen, wächst das Sammelrohrkarzinom ständig und wird auch laufend wieder tuberkulös verkäst und abgebaut. Deshalb galt die
sog. Nephrose oder das Nephrotische Syndrom als chronisch.

Die chronisch rezidivierende Tuberkulose - bei chronisch rezidivierendem Konflikt-Rezidiv - verkäst nach und nach das gesamte Tubulusgewebe
(= Nierensammelrohrgewebe) und verursacht so die kleinen, geschrumpf- ten oder nur noch sichelförmigen Nieren mit dem „verschmälerten Parenchym-Saum".

Die Nephrose oder das Nephrotische Syndrom war also im Grunde weder eine Krankheit noch ein Syndrom, obwohl es früher häufig zum Tode führte, weil die sog. Krankheiten, oder was man bisher dafür hielt, auf tragische Weise ineinander griffen und zu einem Teufelskreis führten, so daß eine „Krankheit" die Ursache für die nächste wurde.

Allmählich entschleiert sich uns das Bild des Sammelrohr-Karzinom- Syndroms und der sog. „Niereninsuffizienz", wie wir es früher genannt hatten. Mit starker Erhöhung der harnpflichtigen Substanzen hatten wir von „Urämie" gesprochen.

Es ist ein und dasselbe: die schwächere Form des Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms (SBS) ist die „nur Wasserretentionsform", die aber gefährlich werden kann durch die Komplikation beim Sammelrohr-Karzinom- Syndrom. Die stärkere Form (offenbar auch den Konflikt betreffend) ist die, mit Erhöhung der harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin und Harnstoff i.S.), die aber ebenfalls einen Biologischen Sinn hat, weil der Organismus aus Kreatin und Harnstoff wieder Eiweiß aufbauen kann. Es ist neben der Wassernotration die Notration der Ernährung!