Krebs bei Tieren

Dr. med. vet. Horst Haacks


Oma Molly

Sie war ein Prachtsweib (sprich Milchschaf) mit seidiger Wolle und zahl- reichen Kindern. Eines Tages beschlossen meine Frau und ich die Lämmer schon nach 12 Wochen abzusetzen, weil sie dann angeblich besser zunehmen sollten. Das gab ein furchtbares Geschrei im Stall: Rechts die Mütter (bööööh) und links die Lämmer (bääääh).
Aber nach 2 Tagen war es ruhig. Nur Oma Molly rief immer wieder in Abständen nach ihren Kindern. Meine Frau und ich waren zufrieden, weil wir jetzt ungestört melken und aus der Milch Käse machen konnten.

Aber plötzlich bekam unser bestes Stück rechts eine Euterentzündung, die auch mit den besten Antibiotika nicht unter Kontrolle zu bringen war. Nach einer Weile gaben wir unsere Mühe auf, die total knotige Euterhälfte zu kurieren. Danach beschlossen wir, unseren Liebling doch wieder decken zu lassen und einen Teil der Lämmer mit der Flasche zu füttern. Um das Euter kümmerten wir uns nicht mehr.

Als ich an Krebs erkrankte und die Schriften von Dr. Hamer studiert hatte, dämmerte mir, daß diese Euterentzündung Euterkrebs war, ausgelöst durch das frühe Absetzen der Lämmer. Also mußte Oma Molly nach den
5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin von Dr. Hamer auch einen sog. Hamerschen Herd im linken Kleinhirn haben. Sie war Links- pföterin; daran zu erkennen, daß sie vor dem Füttern immer mit dem linken Vorderbein im Trog herumkratzte und mit ihren Ködeln verdreckte.

Das wollte ich unbedingt nachprüfen, schon deshalb, um auch für mich selbst absolute Gewißheit zu bekommen. Aber wo sollte ich einen Computertomographen finden, in dem unser Schaf untersucht werden konnte? Und überhaupt, einem Schaf das Gehirn röntgen - hirnrissig, in den Augen der meisten Menschen! Da fielen mir alte Beziehungen ein. Diese Arbeitskollegen hatten einen Kernspintomographen, mit dem Schweine untersucht wurden. Warum dann nicht auch unsere Molly?

Die ehemaligen Arbeitskollegen hörten meinen Ausführungen über die Erkenntnisse von Dr. Hamer etwas skeptisch und ungläubig zu, waren aber hilfsbereit. Also kam Molly in die Röhre und siehe da - im linken Kleinhirn war ein wunderschöner, halbmondförmiger Hamerscher Herd zu sehen. Aber ich konnte ihn gar nicht richtig würdigen, weil ich gleichzeitig bei der auf dem Rücken liegenden Molly ein tadelloses Euter entdeckte, ohne einen einzigen Knoten und völlig weich. Nur der Strichkanal war verklebt. Die Erklärung war einfach: Wir hatten in den folgenden Jahren die Lämmer wieder den ganzen Sommer bei den Müttern laufen lassen und damit war der Mutter/Kind-Sorgekonflikt erledigt. Außerdem muß Molly aber auch nach dem 4. Biologische Naturgesetz der Neuen Medizin, dem „ontogenetisch bedingten System der Mikroben" eine Tuberkulose gehabt haben, d.h. die Tumoren sind durch Mykobakterien abgebaut worden, wie Dr. Hamer das auch in seinen Büchern immer wieder beschreibt.

So schnell es ging, verstaute ich mein Wundertier auf dem Anhänger, bevor meinen ehemaligen Arbeitskollegen das auffiel, denn die hätten mich für verrückt erklärt, weil nach geltender Lehrmeinung ein derart verändertes Euter niemals ausheilt und so ein Tier nur geschlachtet werden kann.

Suse

Zum Einzug in Ströhen kam unser Nachbar mit dem Trecker mit Frontlader auf den Hof gefahren, beladen mit einer Holzkiste. Darin befand sich ein niedliches Ferkel mit Frischlingszeichnung und einer mit Herzen dekorierten Schleife um den Hals. Wir nahmen das Geschenk mit großer Freude entgegen und tauften es nach einem etwas ungeliebten Familienmitglied „Suse". Ihr Einzug verändert unser Leben erheblich, denn wir mußten ihr ja die Einsamkeit vertreiben. Meine Frau band ihr ein Halsband um und ging mit ihr im Garten spazieren. Suse war brav und trabte munter neben ihr her. Sie kannte bald ihren Namen und wühlte unseren Garten nicht um. Dafür fanden wir sie eines Tages in ihrem Stall zwischen Bergen von Sand und Steinen in einem tiefen Loch liegen. Nach intensiven Pflasterarbeiten meinerseits hatte sie schon 2 Tage später den gleichen Zustand wieder hergestellt. Neben diesen neckischen Spielchen fraß sie alles und gedieh prächtig.

Eines Tages war das Kinderleben vorüber und die Pubertät forderte ihr Recht. Wir fanden einen sehr schönen Schweinemann für sie und sie war offensichtlich mit ihm einverstanden. Rund 4 Monate später trat das große Ereignis ein: Lauter bunte Miniausgaben von Suse entzückten uns.
Aber Suse hatte offensichtlich andere Vorstellungen von ihren Nach- kommen. Sie war eine Rabenmama und trachtete ihrem Nachwuchs trotz Maulkorb, Schweinekäfig und Fesselung nach dem Leben, wo sie nur konnte. Wenn die Kleinen an die Milchbar wollten, hätten wir gerne noch
4 Hände mehr gehabt, um das Gewusel vor dem Satansbraten zu schützen.

Der Zustand dauerte 3 Tage. Dann hatte Suse sich abgeregt und wir waren völlig geschafft. Von da ab lag eine riesige schwarze Sau vor einem Berg von lauter bunten Ferkeln und alles war Friede-Freude-Eierkuchen.

Wenn wir nun gedacht hatten, wir könnten die Ferkel problemlos kastrieren, weil Suse ihre Kinder nicht so sehr interessierten, so hatten wir uns schwer getäuscht. Bei den ersten Quiekern sprang eine schwarze Furie laut schnaufend auf und als die Alarmschreie nicht enden wollten, lernten wir sie von ihrer sportlichen Seite kennen. Suse wuchtete sich über die Mauer, um ihren Kindern beizustehen und wir retteten uns in den Schafstall und schoben ihr die Ferkel wieder heimlich zu.

Trotz all der vielen Aufregungen hatte Suse aber eine Aufregung in durchaus guter Erinnerung. Als die nächste Rausche kam, stand sie schon erwartungsvoll an der Tür und als sie unseren Trecker hörte, brauchten wir nur die Türen zu öffnen und Suse sauste in gestrecktem Galopp in den an den Trecker angehängten Schweinekasten und ließ sich zum Nachbarn mit dem schönen Macho kutschieren. Danach wiederholte sich alles.

Aber ihre anfängliche Wut auf ihre Nachkommen hatte sich vollständig gelegt. Jetzt war sie die beste Mama, die man sich denken kann. Nur eine andere Aufregung konnten wir nicht umgehen. Wenn die Ferkel verkauft wurden, war sie wie eine Furie und war noch tagelang nicht mehr die Alte. Mit der nächsten Rausche, 9 Tage später, war dann wieder Ruhe.

Nach dem 7ten Wurf bildeten sich an 2 hinteren Gesäugekomplexen Knoten, die später aufbrachen. Die Milchproduktion versiegte dort und einige Ferkel mußten hungern. Bei Schultierärzten heißt das Strahlenpilz und niemand kann eigentlich sagen, wie er zustande kommt. Aber es war sicher auch ein Gesäugekrebs.

Auch ihre anfängliche Bösartigkeit war sicher nicht genetisch bedingt, denn dann hätte sie auch bei den nächsten Geburten so reagieren müssen. Dagegen ist mit einiger Sicherheit anzunehmen, daß sie sich durch die Angst vor der ungewohnten Situation in schizophrener Konstellation
befand. Nur kannten wir damals die Neue Medizin von Dr. Hamer noch nicht und deshalb kann ich hier den Beweis, die Hamerschen Herde, leider nicht erbringen.

Paulchen

Unserer Gänsezucht war leider lange Jahre keine Erfolg beschieden. Entweder brüteten sie überhaupt nicht oder wir hatten ein Lesbenpaar, oder sie zertrampelten die Eier eine Woche vor dem Schlupf, oder sie bauten ein Nest, das einer Pyramide ähnlich sah. Oben saß die Gans und beäugte ihre darum herum liegenden Eier. Wir waren es ziemlich leid und beschlossen, uns eine Wildgans zu besorgen, da deren Instinkte ja wohl noch intakt sein mußten. Gesagt - getan!

Die Gans hieß Lore und sie bekam einen wunderschönen Gänsemann mit langem Hals und stolzem Blick, genannt Paulchen. Aber oh Schreck, Lore entpuppte sich als Furie, denn sie war keine Gans sondern ein Wildganter, der Paulchen sehr bald verprügelte und von da ab jeden Morgen die Prozedur kurz wiederholte. Paulchen nahm das demütig mit gestrecktem an den Boden gedrückten Kopf hin. Nach 3 Monaten war er so schwach, daß er nicht mehr aus dem Teich herauskam und bald darauf verendete.

Auch Paulchen hat sicherlich einen Biologischen Konflikt, vermutlich einen Selbstwerteinbruch-Konflikt mit täglichen Rezidiven erlitten, also nach der Neuen Medizin, Knochenosteolysen, und ist wahrscheinlich an einer hochgradigen Anämie (in der konflikt-aktiven Phase) gestorben. Doch leider haben wir auch hier das System noch nicht gekannt.

Emil

Emil war von edler Abstammung aus einem Milchschafherdbuchbetrieb und hochprämiert. Er war sehr ruhig und lieb und seine Nachkommen hätten auf jeder Schönheitskonkurrenz für Schafe Preise geholt. Deshalb erwarben meine Frau und ich ihn nach Ende der Decksaison von Freunden und ließen ihn unsere Schafdamen betreuen. Dabei sprachen wir ab, daß er im nächsten Jahr noch einmal im früheren Betrieb für guten Nachwuchs sorgen sollte. Also fuhren wir ihn im nächsten Jahr in seine alte Heimat.

Er sah sich die neuen alten Damen an und war sofort begeistert. Einige Unbotmäßigkeiten erstickte er durch kräftige Rammstöße im Keim.
Die Schafdamen waren alle in kürzester Zeit tragend. Nach Beendigung seiner Mission wurde er zusammen mit einem anderen Deckbock auf einer benachbarten Weide gehalten.

Anfang November, es hatte gefroren und geschneit, lief er plötzlich müde und mit schleppenden Schritten durch das Dorf. Unser Freund sammelte ihn wieder ein und rekonstruierte folgendes:

Es hatte einen Rangordnungskampf mit dem anderen Deckbock gegeben und den hatte er verloren. In seiner Not war er über den Elektrozaun gesprungen und weggelaufen. Verletzungen waren nicht zu finden. Kopf und Ohren waren eiskalt und er fraß keinen Halm Heu oder anderes Futter mehr. Natürlich wollte unser Freund uns keinen kranken Bock zurück- bringen und bemühte den Tierarzt.

Aber nach erfolglosen 14 Tagen beichtete er uns, und wir beschlossen Emil sofort zurückzuholen, damit er in seine alte Umgebung kam.
Einen Tag später kam er bei uns an, abgemagert und müde und mit eiskaltem Kopf und Ohren, über den eine Pudelmütze mit Sehschlitzen und Löchern für die Ohren gezogen war, wie es für einen Bankräuber nicht passender hätte sein können. Er sah zum Fürchten aus. Seine Damen kontrollierte er etwas müde, aber Emil erkannte sie offenbar sofort wieder.

Nach einem kleinen Bohnenkaffee und einigen Stunden Pause waren Kopf und Ohren schon nicht mehr so kalt und die Haut war leicht rosa.
Am nächsten Morgen fraß er etwas Heu und Hafer. Nach 2 Tagen hatte er eine schwere Lungenentzündung, die nicht zu bekämpfen war und nach
3 Tagen lag er morgens tot im Stall.

Emil muß also einen Revier-Angst/Sorge-Konflikt, mit einem Bronchial- Ulcus erlitten haben, weil er sein Revier (Damen) verlassen mußte.
Und dieser Konflikt löste sich in dem  Moment, als er wieder in sein altes Revier zurückkehrte, erkennbar an der Lungenentzündung in der Heilungsphase. Daß er zusätzlich bei dem Rangordnungskampf auch noch einen Revierkonflikt erlitten hat, ist mehr als wahrscheinlich. Dadurch ist er allerdings automatisch in eine sog. schizophrene Konstellation geraten.
Das würde auch erklären, warum er über den Elektrozaun gesprungen ist, um den er sonst immer einen weiten Bogen gemacht hat. Vermutlich sind beide Konflikte in Lösung gegangen, und ob er nun an der Lungenent- zündung oder an dem Rechtsherzinfarkt, sprich Lungenembolie in der Heilungsphase bzw. in der epileptoiden Krise gestorben ist, läßt sich im Nachhinein leider nicht mehr genau feststellen. Jedenfalls trauern wir heute noch unserem Emil nach!