Die Protokolle
von
Trnava

Eine Dokumentation von 7 Patientenfällen
ohne CT-Bilder

Fall 1:  J. Peter, 27 Jahre, Linkshänder

DHS: erlitten Ende Frebruar 1998 im Traum.
Der 27 jährige Patient arbeitet in einem Atomkraftwerk.
Bei der Arbeit trägt er einen Strahlenschutzanzug. Er arbeitet noch nicht lange an dieser Stelle. Man sagt zu ihm, dass es vorkommen könne dass eine radioaktive Wolke austrete, die radioaktive, ionisierende Strahlen aussenden könne. Wenn man diese Strahlung abbekommen habe, merke man das daran, dass man ganz schlapp und müde werde.
Der Patient ist aktiver Sportler und war his dahin immer gesund.
Plötzlich wurde er an einem Tag, Ende Februar 1998, furchtbar müde, abgeschlagen und kraftlos. Da vermutete er sofort, dass er ionisierende Strahlen abbekommen habe.
Von da ab dachte er nur mehr an ionisierende Strahlen.
In der darauf folgenden Nacht hatte er Alpträume, an die er sich aber inhaltlich nicht mehr erinnern konnte. Als er aber morgens aufwachte, hatte er Atembeklemmungen, und sein Kehlkopf war wie zugeschnürt. Zusätzlich stellten sich ein trockener Husten und Herzbeklemmungen ein.
Die schulmedizinische Verdachtsdiagnose lautete: Bronchialkarzinom -
aber man fand bei zwei Bronchoskopien nichts.
Nach den Regeln der „NEUEN MEDIZIN" hatte der Patient durch den Alptraum einen Revierangst-Konflikt erlitten und - da er Linkshänder ist - statt mit dem Bronchialrelais mit dem Kehlkopfrelais cerebral links reagiert. Gleichzeitig ist das Relais für die Koronarvenen - entsprechend einem Revierkonflikt - (bei Linkshänder) mit betroffen. Dadurch erklären sich die Herzbeschwerden.
Dieser Konflikt ist nach wie vor aktiv, obwohl der Patient seit Februar nicht mehr arbeitet. Offenbar ist dem Patient viel an seiner gut bezahlten Stelle gelegen, dadurch ist der Konflikt mental für ihn noch nicht gelöst.

2. DHS:
Durch die über Wochen im Raum stehende Verdachtsdiagnose: „Bronchuskarzinom" erlitt der Patient im März 1998 einen Frontalangst- konflikt, hier Krebsangstkonflikt rechts-cerebral. Dies ist ein typischer iatrogener Anschlusskonflikt. Dieser Konflikt ist rezidivierend aktiv und auch vorübergehend gelöst. Zugleich mit dem Konflikt der Krebsangst ist als ...

3. DHS
ein Reviermarkierungskonflikt eingeschlagen (rechts-cerebral), der in Lösung ist. Vorübergehende schizophrene Konstellationen:
Da der links-cerebrale Herd offenbar konstant aktiv geblieben ist, erlitt der Patient durch den 2. iatrogenen Konflikt rechts-cerebral eine sogenannte schizoide Konstellation, die zu einem Zwangsdenken über die ionisierende Strahlung führte.
Die schizophrene Konstellation wurde zeitweilig aufgehoben, da es zu vorübergehenden Lösungen der Krebsangstpanik kam.
Es begann ein Teufelskreis:
Die mediastinalen Lymphknoten, die man glaubte röntgenologisch zu
sehen, sind nach dem Verständnis der „NEUEN MEDIZIN" Flüssigkeits- gefüllte sogenannte Kiemenbogengangszysten, die bei mehrfachen Rezidiven allmählich bindegewebig indurieren und dann schulmedizinisch als „kleinzelliges Bronchial (besser. Mediastinal)-Karzinom bezeichnet werden.
Der tragische Teufelskreis besteht im folgenden:
Eigentlich hatte der Patient ja seine Krebsangstpanik überwunden.
Ausdruck dieser Lösung ist die Kiemenbogenzyste.
Nun findet der Radiologe bei der nächsten Kontrolluntersuchung (3.6.89), siehe Rö-Bild: eine deutliche Kiemenbogenzyste rechts mediastinal.
Jetzt heißt es, der Patient hat wirklich Krebs.
Augenblicklich kehrt die Konfliktaktivität d.h. seine Krebsangst zurück, weil sie nun ja umso begründeter erscheint, und augenblicklich ist der Patient auch wieder in der schizophrenen Konstellation: er denkt jetzt Tag und Nacht darüber nach, dass ihm die ionisierenden Strahlen Krebs gemacht haben.
Durch diese neue Konfliktaktivität kommt es zu einem scheinbar günstigen Rückgang oder Stillstand der Kiemenbogenzyste: die Flüssigkeit in diesen Zysten, die stets Ausdruck der Heilphase sind, verschwindet jetzt wieder. Dieser Vorgang findet unabhängig von Chemo und Bestrahlung statt und ist im Grunde negativ zu bewerten, obwohl es in der symptomatischen Medizin als positives Zeichen gewertet wird.
Wenn der Patient erneut seine Krebsangst überwinden würde, würden sich die Kiemenbogenzysten erneut mit Flüssigkeit füllen.
Dieses positive Zeichen würde jedoch erneut als weiteres Krebswachstum bezeichnet werden und den Patient in neuerliche Konfliktaktivität treiben.
In der „NEUEN MEDIZIN" haben wir dieses Problem quasi nicht, da der Patient gar nicht erst in die Krebsangstpanik hinein käme.
Er würde weiterhin auch nicht in die schizophrene Konstellation mit
Zwangsdenken hineingeraten.

4. DHS:
Wir sehen im Marklager einen Herd, der sich anfärbt, der einer in Heilung befindlichen Beckenosteolyse entspricht, konfliktiv einem Selbstwerteinbruch entsprechend, in der Beckenregion nichts mehr zu taugen (z. B. wegen Impotenz).
Dieser Herd ist strukturell mit dem korticalen Herd verbunden.
Die Anfärbbarkeit zeigt uns, daß der Konflikt eine Lösung gefunden hat.
Aber bei genauem Hinsehen stellen wir fest, daß in dem Ödem bereits neue scharfrandige Schießscheiben entstanden sind.
D.h. es liegt wieder Konfliktaktivität vor (gilt für 3. und 4. Konflikt).
Becken-CTs liegen jedoch leider nicht vor, ebenfalls keine Blutbilder, die eine vorübergehende Leukozytose hätten zeigen müssen.

5. DHS:
Auf der linken Seite im Marklager des Großhirns befindet sich ein anfärbbarer weiterer Herd, der fast kein Ödem mehr hat. Er entspricht einem brutalen Trennungskonflikt. (Trennung von Eltern oder Kind). Leider konnten wir den Patienten nur kurz befragen u. daher nicht alle Konflikte im Detail erfragen. Auch dieser Konflikt scheint gelöst und wieder reaktiviert worden zu sein.

Therapievorschlag:
In diesem Fall sehe ich keine andere Therapiechance als die der „NEUEN MEDIZIN". Sie liegt darin, dass der Patient den Teufelskreis erkennt und so aus ihm herausfinden kann. Nur so könnte er die dann folgende harte Zeit des Wiederaufschwellens der Kiemenbogenzyste in der erneut folgenden Heilphase ohne Panik überstehen, bis dieselbe abgeschlossen ist. Bis dahin wird er natürlich mechanische Atemprobleme haben.

In diesem Ausnahmefall könnte man überlegen, ob man eine gezielte Bestrahlung macht, falls die Atemprobleme zu stark werden und der Patient dadurch Gefahr läuft, Konfliktrezidive zu erleiden.

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Fall 2:  Z. Maria, 75 Jahre, Rechtshänderin

Diagnose:
1)  Magenbeschwerden seit einem Jahr
2)  Mamma-Karzinom rechts seit Jänner 1998
3)  Parkinson der Hände
4)  sensorische Lähmung der linken Wange.

Zusätzliche Diagnose nach der “Neuen Medizin”:
Hörverschlechterung auf dem linken Ohr.

1. DHS:
Der ganze Lebensinhalt der Patientin (sowie ihres Ehemannes) sind ihre beiden 18- und 23jähringen Enkelsöhne.
Im Oktober 1996 erlitt die Patientin einen Mehrfachkonflikt, als sie erfuhr, dass der damals 16jährige Enkelsohn nach nur einem Monat schon das Gymnasium verließ.
Die Patientin erlitt zugleich folgende Konflikte:
a)  einen Partner-Sorge-Konflikt mit einem Adeno-Karzinom der rechten Brust
b)  einen Partner-Trennungskonflikt mit Milchgangs-Ulcera,
     ebenfalls in der rechten Brust
c)  einen Hörkonflikt: “Das darf doch wohl nicht wahr sein”
     als eine Art Revierkonflikt. Sie hatte den Enkel als ihren Revierinhalt      betrachtet. Betroffen war das linke Ohr.
d)  Revierärgerkonflikt:
     betoffen war die Magenschleimhaut, daher Magenulcus.
e)  einen deutlichen Identitätskonflikt links-cerebral,
     womit sie augenblicklich in der schizophrenen Konstellation war.

Konfliktverlauf:
Die Patientin berichtet, dass sie sich furchtbar aufgeregt habe, regelrecht außer sich gewesen sei und nicht habe schlafen können.
Es lag Zwangsdenken vor.
Der Konfliktkomplex dauerte in voller Schärfe bis Jänner 1998 an.
Der Enkelsohn war mittlerweile wieder in die Schule zurückgekehrt und erhielt sogar ein Zeugnis mit Auszeichnung.
Nun war für die Großmutter die Welt wieder in Ordnung. Alle Konflikte lösten sich gleichzeitig. Die rechte Brust schwoll hart an und war gleichzeitig für den monatelangen Nachtschweiß (adenoider Anteil verantwortlich (Brust-Tbc).
Gleichzeitig schwollen die Milchgänge in der rechten Brust als Lösungs- zeichen für den Trennungskonflikt an und bewirkten zunächst eine große Schwellung der rechten Brust, später einen Rückgang der Schwellung und eine Verhärtung der Brust.

Nebenbefund:
Seit der ältere Enkelsohn Auto fährt, kann die Großmutter nachts nicht mehr schlafen, wenn er abends weggefahren ist. Die Großmutter zittert buchstäblich um ihn. Der Parkinson der Hände ist Zeichen einer hängenden Heilung eines motorischen Handkonfliktes (Steuer). Die Großmutter träumt, dass ihr Enkel das Steuer nicht halten kann und einen Unfall hat.

Therapievorschlag:
Nach der “Neuen Medizin” ist eine ursächliche Therapie bei der Patientin (abgesehen vom Parkinson) nicht nötig, da der Konflikt seit einem 3/4 Jahr gelöst ist. Wenn die Patientin begreift, daß die Verhärtung der rechten Brust der Restzustand einer Heilung ist, der sie nicht weiter beeinträchtigen muss - auch eine möglicherweise in der rechten Brust auffindbare Kaverne nach Brustdrüsen-Tbc würde keine Beeinträchtigung des Wohlbefindens verur- sachen - dann braucht sie im Moment keine weitere Therapie.
Die Prognose ist sehr günstig. Prophylaktisch wäre natürlich zu wünschen, dass die Enkelsöhne der Großmutter nur Freude bereiten.

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Fall 3: Ulcan Silvester, 75 Jahre, Rechtshänder

Dieser Fall ging als „Die Axt von Trnava" in die Medizingeschichte ein.
Bei dem Patienten handelt es sich um einen wesentlich älter wirkenden Mann. Als arteriosklerotische Erscheinung zu werten, konnte er sich z.B. nicht mehr an das Jahr seiner Prostata-Operation erinnern. Dies erschwerte die Befragung erheblich.

Diagnose:
1)  Prostata-Karzinom mit Operation vor ca. 2 Jahren,
     anschließend therapeutische Orchektomie bds.
2)  generalisierte (nur szintigraphisch festgestellte) Knochenveränderungen      also Osteolyse oder Rekalzifikationen nach dem Verständnis der
   „NEUEN MEDIZIN".

Weitere Diagnosen nach der„ NEUEN MEDIZIN":
1)  chronisches rezidivierendes Herzbeutel-Mesotheliom alternierend
     mit Herzbeuteltamponaden.
2) Teillähmung der Beine in der Heilphase

DHS in drei Teilbereichen:
Vor 23 Jahren geschah folgendes furchtbare Ereignis:
Zur Zeit der Kirmes, als alle viele Gänse aufgezogen hatten, die zum Volksfest geschlachtet werden sollten, hörte er nachts plötzlich den Hund anschlagen: nur mit der Unterhose bekleidet rannte der Patient in den Garten, um nachzusehen. Er sah in der Dunkelheit die Umrisse eines Mannes, der offensichtlich die Gänse stehlen wollte. Im letzten Moment erkannte der Patient, daß es sich um seinen Nachbarn handelte.
Im gleichen Augenblick sauste ein Hieb von einer Axt auf ihn herunter.
Er wurde einige cm neben der linken Brustwarze von dem Axthieb getroffen, der die Rippen durchschlug und in den Thoraxraum eindrang.
Bei diesem Ereignis handelte es sich um den klassischen, ganz realen „Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt" mit Perikard-Mesotheliom.
Der herbeigerufene Arzt vermutete auch, daß das Herz betroffen sei, und machte Herzmassage. Als der Arzt merkte, daß das Herz weiter schlug, ordnete er eine Überführung in das 20 km entfernte Trnava an, nachdem er vorher den Brustkorb bandagiert hatte. Dies war damals eine sehr schwierige und langwierige Sache: Zuerst mit einem Pferdewagen auf der holprigen Straße zum Bahnhof der nächsten Bahnstation, danach mit dem Zug nach Trnava. Dort lag der Patient eine längere Zeit im Krankenhaus.
Ein weiterer Teilbereich des DHS war ein häßlicher halbgenitaler Konflikt, weil der Patient seinen Nachbarn erkannt hatte.
Der dritte Teilbereich der DHS war der motorische Konflikt mit einer motorischen Lähmung; ein typischer Konflikt, „nicht entfliehen zu können".
Der Patient war nach der Attacke mit der Axt wie vom Blitz getroffen hinge- fallen.

Konfliktverlauf:
Zunächst löste sich sein Konflikt in allen Teilbereichen nach seiner Wieder- herstellung und Entlassung aus dem Spital dadurch, daß der Nachbar im Gefängnis war. Als der Nachbar jedoch aus dem Gefängnis entlassen wurde, lief der Patient seinem Konflikt notgedrungenermaßen ständig über den Weg. Es kam zu kleineren Konfliktrezidiven und auch kurzdauernden Lösungsphasen, wenn er den Nachbarn mal eine Weile nicht sah. 
Vor zwei Jahren war dann das Prostata-Karzinom so weit fortgeschritten, daß er Beschwerden beim Wasserlassen bekam. Daraufhin erfolgte die Prostata-Operation mit Orchektomie.
Als der Patient schließlich sein eigenes Haus verlassen mußte, weil er wegen Altersschwäche dort nicht mehr alleine wohnen konnte, und zum Schwiegersohn zog, kam es zu einer großen Konfliktlösung auf allen drei Teilgebieten:
Die teilresezierte Prostata schwoll erneut an und machte Probleme heim Wasserlassen. Das Herzbeutelmesotheliom machte eine Herzbeutel- tamponade, die aber inzwischen wieder rückläufig zu sein scheint.
Die Beschwerden der Herzbeuteltamponade waren als cerebrale Durch- blutungsstörungen gedeutet worden (Schwankschwindel).
Die Lösung der Teillähmung beider Beine verstärkte sich effektiv in der Heilphase, wie das üblicherweise so ist, beim Heilungsödem im moto- rischen Rindenzentrum. Die szintigraphisch festgestellten, generalisierten Knochenosteolysen sind Folge eines Selbstwerteinbruchs durch die beiderseitige Orchektomie.

Therapievorschlag:
Absetzen der Hormontherapie und lokale Therapie zur Offenhaltung der ableitenden Harnwege. Ev. Substituierung von Testosteron zwecks Wieder- aufbaus des Selbstwertes.

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Fall 4: St. Irenei, 70 Jahre, Rechtshänder

Diagnose:
Coecum-Karzinom,
welches bei einer Ileus-Operation entdeckt wurde.

DHS:
Der Patient hat seinen Konflikt, einen häßlichen, hinterhältigen „Scheiß- Konflikt" nicht verraten. Dies muß man als Arzt respektieren, zumal wenn das Gespräch nicht unter vier Augen, sondern im Beisein mehrerer Personen stattfindet.
Der Konflikt scheint mit dem Bau seines Hauses vor 40 Jahren zusammenzuhängen. Damals baute der Patient mit drei Kindern und praktisch ohne Geld mit Hilfe von Verwandten ein eigenes Haus.
Was den Konflikt so viele Jahre auf dieser Schiene gehalten hat, wissen wir nicht. Leider konnten wir zur Bewertung auch nicht den histologischen Befund heranziehen, da dieser nicht vorlag.
Aus dem Grad der Mitose bzw. Fehlen der Mitose hätte man sonst entsprechende Rückschlüsse ziehen können, wie die Tatsache, ob früher schon vorübergehende Heilungsphasen vorgelegen haben (nekrotisch zerfallene Anteile).
Nach dem Hirn-CT scheint es sich um einen heruntertransformierten, hängend-aktiven alten Konflikt zu handeln. Dieser Konflikt kann - auch wenn das Coecum-Karzinom auf organischer Ebene noch so langsam wächst - irgendwann einmal zum Darmverschluß führen, wie bei diesem Fall. Das Coecum-Karzinom wurde am 7.8 1998 operiert.

Therapievorschlag:
Erneutes „Unter-Vier-Augen-Gespräch" mit dem Patienten.
Allerdings würde man, wenn der Konflikt wirklich weit heruntertransformiert, hängend-aktiv wäre und der Krebs daher seit dem 7.8.1998 höchstens phantomatös weiterwachsen könnte, angesichts des Alters des Patienten keine weiteren therapeutische Konsequenzen daraus ziehen.

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Fall 5: Dr. H.P (Patient wollte anonym bleiben), 59 J., Rechtshänder

Diagnose:
Magen-Adeno-Karzinom

Der Patient ist Rektor einer Schule. Seit 7 Jahren wird die Schule groß- zügig umgebaut und erweitert. Seit 7 Jahren hat der Patient auch eine sogenannte Gastritis chronica, was auf psychischer Ebene einem chronischen Revierärger entspricht. Bis vor einem Jahr lag nachweis- lich nichts anderes vor, wie eine Gastroskopie im Oktober 1997 ergeben hat. Unmittelbar nach dieser Gastroskopie begann der Patient rasch an Gewicht zu verlieren.

DHS:
Vor einem Jahr erlitt der Patient ein DHS, als gegen den Bauunter- nehmer, der die Erweiterungsarbeiten an der Schule durchführte, von seiten der Behörden ein Prozeß begann (Ende Oktober 1997).
Der Patient erlitt den Konflikt, „einen Brocken, den er schon geschluckt hatte, wieder abgeben zu müssen".
Realiter hatte der Schuldirektor von dem Bauunternehmer wohl
Schmiergeld erhalten, im Zuge der Auftragserteilung. Seit Monaten hat der Patient wegen des anstehenden Prozesses Angst. Er befürchtet, daß die Bestechung aufgedeckt wird und er das Geld wieder heraus- geben muß und möglicherweise auch bestraft wird.
Der Konflikt ist noch aktiv, unabhängig von der am 17. Juli 1998 erfolgten Gastrektomie.
Dieser archaische, biologische Brocken-Konflikt hat sein Relais im Stammhirn und hat mit der Gastritis konfliktiv direkt nicht zu tun.
Es handelt sich auf allen drei Ebenen um zwei vollkommen verschiedene Vorgänge.

2. DHS:
„Angst-im-Nacken-Konflikt": Das cerebrale Relais liegt occipital, para- median rechts u. betrifft auf organischer Ebene den linken Glaskörper. Der Patient hat seit der Prozeßeröffnung die Angst im Nacken.
Konkret hat er Angst vor einer Person (hier der Justiz), dass die vorge- fallene Unregelmäßigkeit entdeckt bzw. verraten wird.
Der Patient sieht auf dem linken Auge schlechter. Leider ist der Aug- apfel auf dem CT nicht miterfaßt.

Verlauf:
Der Patient hat kalte Hände und befindet sich daher nach wie vor in Konfliktaktivität, sowohl das Magen-Karzinom als auch die Angst-im- Nacken betreffend. Hinsichtlich des Magenkrebses hat er seit dem
17. Juli einen Phantomkrebs. D.h, das Sonderprogramm läuft nur mehr auf zwei Ebenen (Psyche und Gehirn) weiter.
Der Patient hat seit der Operation folgerichtig weitere fünf Kilogramm an Gewicht abgenommen, da die sympathikotone Streßinnervation anhält. Ein Ende des Gerichtsprozesses ist derzeit nicht in Sicht.

HH in der rechten Sehrinde, den linken Glaskörper betreffend (grüner Star). Auf psychischer Ebene bedeutet das einen „Angst-im-Nacken- Konflikt“. Es ist die Angst vor dem „Räuber“, übertragen allenfalls auf diverse Justizpersonen (siehe Pfeil).
Patient sieht auf dem linken Auge schlechter. Leider ist der Augapfel auf dem CT nicht miterfasst. Im rechten Stammhirn ist im Magenrelais ein HH für das Adeno-Karzinom des Magens zu sehen, der noch oder wieder aktiv ist (siehe Pfeil).

Therapievorschlag:
Der Patient benötigt eine reale Konfliktlösung. Ev. Könnte er über eine neutrale Vertrauensperson das Geld zurückgeben. Oder er könnte die Angelegenheit in Form einer Selbstanzeige und der Rückgabe des Geldes aus der Welt schaffen. In dieser Richtung muß man die beste Lösungsmöglichkeit suchen.

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Fall 6: M. Vincent, 23 Jahre, Rechtshänder

Der Patient wurde von seiner Mutter, die Ärztin in der onkologischen Klinik Trnava ist, vorgestellt.

Diagnose:
Epileptische Anfälle, ca. 1x wöchentlich.
1. Anfall im Dezember 1996

DHS :
Motorisch-sensorischer Trennungskonflikt von der Mutter (mental).
Der Sohn hat, wie die Mutter berichtet, eine extrem enge Bindung zu ihr.
Er hat keine Freundin und ist bisher völlig auf' die Mutter fixiert.
Ca. ab Mai 1996 litt die Mutter des Patienten zunehmend unter sehr starken Kopfschmerzen. Sie litt auffällig, so daß es nicht zu übersehen war. Sie selbst vermutete, daß es sich um einen Gehirntumor handeln müsse, ließ aber erst im Mai 1997 ein Hirn-CT anfertigen. Es wurde die Diagnose eines Hirn-Tumors gestellt und so ließ sich die Mutter am 5. Juni 1997 am Gehirn operieren.
Im Mai/Juni 1996 muß man das DHS bei dem Patienten vermuten.
Da der Patient nicht selbst anwesend war, konnten wir nicht genau eruieren wann es Phasen gegeben hatte, in denen er sich beruhigt hatte und ggfs. glaubte, mit der Mutter werde schon wieder alles gut werden.
Im Dezember 1996 beobachtete die Mutter den ersten epileptischen Anfall.
Der Sohn war spät ins Bett gegangen, und der Anfall erfolgte im Schlaf.
Es muß nicht unbedingt der erste Anfall gewesen sein, da der Sohn alleine schlief.
Nach der „NEUEN, MEDIZIN" erfolgt ein epileptischer (oder epileptoider)
Anfall immer auf dem Höhepunkt der vagotonen Heilphase.
Das bedeutet für die psychische Ebene, daß es vor dem Anfall (wenn auch nur vorübergehend) zu einer Konfliktlösung gekommen sein muß.
Der Biologische Konflikt besteht in einem motorischen und sensorischen Trennungskonflikt: Der Sohn hat Angst, die Mutter quasi aus dem linken Arm und Bein zu verlieren. Die linke Körperhälfte ist beim Rechtshänder die Kind-Mutter-Seite. Wir hatten vorher ausgeschlossen, daß der Patient eigene Kinder hat. Die Mutter konnte den Verlauf des Anfalles annähernd so demonstrieren, daß ihr Sohn die Hand zum Körper führt und erst später der generalisierte Anfall erfolgt.

Verlauf:
Seit Dezember 1996 werden die Anfälle häufiger, anfangs nur alle paar Wochen, jetzt wöchentlich.
Die Operation der Mutter im Juni 1997 hat den Konflikt nicht entschärft, sondern durch die Diagnosestellung „Hirntumor" noch angefacht. Ein Tumorrezidiv der Mutter steht offenbar drohend im Raum. Andererseits ist der Patient auch wieder beruhigt, daß die „bösartige Geschwulst" verschwunden ist. So pendelt der Patient dauernd zwischen Angst und Hoffnung. Immer, wenn er sich wieder beruhigt, kommt es zu einem motorischen epileptischen Anfall.

2. DHS:
Verlustkonflikt, siehe linkes Hodenrelais im Hirn-CT.
Mit dem motorisch-sensorischen Trennungskonflikt zusammen ist ein Verlustkonflikt eingeschlagen, auf organischer Ebene den rechten Hoden betreffend. In der konfliktaktiven Phase entstehen Hodennekrosen - der Patient merkt quasi organisch nichts.
In der Lösungsphase kommt es jedoch, je nach Konfliktmasse, zu einer kleineren oder größeren Hodenschwellung. Dauern die konfliktaktiven Intervalle nur kurz an, kann man die Hodenschwellung leicht übersehen.
Die Mutter konnte uns leider nichts dazu berichten. Der Konfliktinhalt ist
der, daß der Patient Angst hatte, die Mutter zu verlieren d.h., daß sie sterben könnte.

Unteres Bild:
An der Spitze des rechten Pfeiles sieht man eine scharfe Schießscheiben- Konfiguration, die Konfliktaktivität beinhaltet. Außerdem sieht man, daß der motorisch-sensorische Trennungskonflikt sein Zentrum deutlich rechts- cerebral hat. Dieses Miteinander von Konfliktaktivität und Lösungszeichen ist typisch für Patienten mit häufigen epileptischen Anfällen.

Therapievorschlag:
Dieser Fall zeigt, daß es in der „NEUEN MEDIZIN" nicht genügt, nur den Patienten selber zu therapieren, sondern häufig muß das gesamte Umfeld, Familie etc. mittherapiert werden. In diesem Fall Mutter und Sohn gemeinsam. Beide sollten durch ihr Verständnis der „NEUEN MEDIZIN" am Verständnis der konfliktiven Zusammenhänge arbeiten. Vorher kann es nicht zu einer definitiven Konfliktlösung kommen. In unserem Falle zu einer Beendigung der epileptischen Anfälle.

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Fall 7: Musilova Irene, 67 Jahre, Linkshänderin

Diagnose:
a)  rezidivieren des Kolon-Karzinom seit 1995
b)  Lungenembolie
c)  passagere Leukozytose
d)  zusätzliche Diagnose nach der „NEUEN MEDIZIN":
     Sammelrohrkarzinom der linken Niere, Verdacht auf abgelaufene      Nieren-Tbc.

In diesem vorliegenden Fall konnte nach 3 durchgeführten Operationen der verlauf der Organebene (rezidivierendes Kolon-Karzinom) dokumentiert werden. Diesem Verlauf entsprach eindrucksvoll der synchron stattfindende psychische Konfliktverlauf. Ebenso konnte über die Hamerschen Herde im CT der rezidivierend Biologische Konfliktverlauf auf der Gehirn-Ebene dokumentiert werden.

1. DHS:
Häßlicher, hinterhältiger „Scheißkonflikt".
Die Patientin wohnt seit 45 Jahren in der gleichen Wohnung mit ihrem Ehemann. Sie hat zwei erwachsene Kinder.
Vor 6 Jahren zog in die Wohnung über ihr eine Zigeunerin mit einer Nichte. Die ersten 3 Jahre war man sich zwar nicht sympathisch, aber es passierte nichts. 1995 gab es einen großen Streit, weil die Zigeunerin Tür und Fenster des Flurs offengelassen hatte und dadurch Schnee und Regen in die zufällig offen stehende Eingangstüre der Patientin geweht wurde.
Es gab einen heftigen Wortwechsel, der damit endete, daß die Zigeunerin sagte: „Daran mußt du dich jetzt in Zukunft gewöhnen!"
Die Patientin, die seit 40 Jahren keinen Streit mit ihren Nachbarn gehabt hatte, war völlig verstört ob der Hinterhältigkeit und Niedertracht der Nach- barin. Denn von da ab terrorisierte und schikanierte die Zigeunerin die Patientin jede Nacht. Die Nichte der Zigeunerin sprang nachts absichtlich laut von der Couch auf den Boden und störte so die Patientin in ihrem Schlaf- zimmer. Wasser tropfte immer wieder durch die Schlafzimmerdecke, weil die Zigeunerin angeblich ihre Blumen gießen mußte. Die Zigeunerin dachte sich immer neue Schikanen aus. 5 Monate später wurde bei der Patientin ein Kolon-Karzinom diagnostiziert und operiert.
1996 und 1997 wurden zwei weitere Rezidivtumoren (Adeno-Karzinom) operiert.
Nach der letzten Operation bekam die Patientin pulmonale Symptome. Man vermutete zunächst eine Pneumonie. Aufgrund des Hirn-CT konnte man jedoch eindeutig eine Lungenembolie identifizieren: da die Patientin Links- händerin und postmenopausisch ist, konnte daher der männliche Revier- konflikt nur links-cerebral einschlagen. Wäre die Patientin Rechtshänderin gewesen, hätte sie einen ganz normalen Linksherzinfarkt bekommen.
Der häßliche „Scheißkonflikt" mit der Nachbarin ist weiter rezidivierend aktiv (die Patientin hat kalte Hände als Zeichen der Sympathikotonie), auch wenn er im Moment durch den Klinikaufenthalt nicht hochaktiv ist. Es ist möglicherweise sogar so, daß die Nachbarin, in Kenntnis der Erkrankung der Patientin, eine sadistische Freude hat, diese „ins Grab zu bringen".

Therapievorschlag:
Eine sinnvolle Therapie kann unter diesen Umständen nur in einer ganz realen Konfliktlösung gesucht werden. Sonst sind weitere Konfliktrezidive vorprogrammiert.
Folgende Möglichkeiten, sollten überlegt werden:
a)  Die Zigeunerin zieht aus der Wohnung aus. Eventuell müßte man      versuchen, ihr diesen Abgang mit Geld „zu versüßen ".
b)  Die Patientin zieht aus, obgleich das nach 45 Jahren ein sehr
   schwieriger Vorschlag ist. Dies könnte die Patientin sicherlich nur dann
   akzeptieren, wenn sie das System der „NEUEN MEDIZIN" genau
   verstanden hätte.
     Das Gleiche gilt natürlich auch für den Ehemann. Nach Angabe der      Patientin hat sie den Revierkonflikt (siehe oben: Lungenembolie)
   deshalb erlitten, weil der Ehemann „sich nach anderen Frauen umsehe".
c)  Es könnte zu einer Aussprache mit Versöhnung kommen; es müsste
   eine Autoritätsperson gefunden werden, die von beiden Seiten aner-
   kannt wird (z.B. der Bürgermeister, Pfarrer, Arzt oder Lehrer). Diese
   Person müßte den Frieden kraft Autorität quasi garantieren.

2. DHS:
Die Patientin berichtet, daß sie sich in der eigenen Wohnung quasi wie ein Flüchtling vorkommt. Der Biologische Konflikt ist daher ein Flüchtlings- oder Existenzkonflikt mit Nierensammelrohr-Karzinom links. Diese Konfliktlösung sollte gleichzeitig mit der Lösung des ersten Konfliktes betrieben werden.
Der Existenzkonflikt löste ja bereits einen Anschlußkonflikt aus: nämlich einen Selbstwerteinbruch durch die Diagnose „aufgestaute Niere".

3. DHS:
Es handelt sich um einen Revierkonflikt, der bei der postmenopausischen, linkshändigem Patientin im Sexual-Koronarvenen-Relais links periinsulär einschlägt: Dieser Konflikt verlief offensichtlich in mehreren Rezidiven seit 1995, die zeitlich nicht exakt rekonstruiert werden konnten. Die letzte Lösung dieses Konfliktes war im Jänner 1998. Damals hatte die Patientin einen sogenannten Rechtsherzinfarkt mit Lungenembolie und war zwei Tage bewußtlos. Die Lungenembolie ist immer die epileptoide Krise in der Heilphase eines solchen Konfliktes. Diese Lungenembolie wurde als utopische Pneumonie fehlgedeutet. Der CT-Befund vom 8.1.1998 ist aber eindeutig.

4. DHS:
Bei der Patientin wurde vor Dezember 1997 ein Ausscheidungsurogramm (liegt nicht vor) angefertigt, welches eine fehlende Ausscheidung der linken Niere zeigte. Als der Patientin der Befund mitgeteilt wurde, erlitt sie einen Selbstwerteinbruch an den Rippen, hinter denen die Niere gelegen ist.
Das ist ein lokaler Selbstwerteinbruch, der dem lokal zugehörigen Skelett- teil, in diesem Fall den Rippen, zugeordnet wird, was soviel bedeutet wie:
„An der Stelle tauge ich nichts mehr. "
Auf der Nieren-CT-Aufname vom 2.12.1997
kann man die Rippenosteolyse deutlich erkennen. Am 8.1.1998, etwa 5-6 Wochen später, sieht man im rechten Marklager des Großhirns an der Stelle, die für diese Rippenregion links zuständig ist, ein deutliches Ödem. Im März 1998 waren nach Auskunft von Prof. Krcmèry die Leykozyten bei 18.000, ein deutliches Zeichen für eine Leukozytose in der Heilphase nach Knochen- osteolysen. Diese wurde glücklicherweise nicht weiter unter-
sucht, denn man hätte sonst eine kleine Leukämie gefunden.
Die Konflikte 1 und 2 sind noch oder wieder aktiv, denn die Patientin hat kalte Hände. Die Konflikte 3 und 4 sind offenbar zur Zeit in der Heilphase.