Allergien
sind Warnsignale

Kurzinformation
Dr. med. Ryke Geerd Hamer


In der Germanischen Neuen Medizin wäre der Gedanke absurd, zu fragen, ob vielleicht psychische Vorgänge körperliche Vorgänge „auslösen" könnten. In der Germanischen Neuen Medizin ist ein psychischer Vorgang gleichbedeutend mit einem parallel und synchron ablaufenden cerebralen Vorgang und ebenfalls synchron mit einem körperlich/organischen Vorgang. Dadurch unterscheidet sie sich grundlegend von allen bisherigen medizi- nischen Richtungen, insbesondere der sog. Schulmedizin.

Die GNM stützt sich auf 5 Biologische Naturgesetze, die auf jeden einzelnen Fall einer sog. Erkrankung bei Mensch und Säugetier Anwen- dung finden können. All diese neuen Möglichkeiten des Erkennens und Heilenkönnens leiten sich her vom Verständnis der EISERNEN REGEL DES KREBS (ERK) und des sog. DHS, die inzwischen zu festen medi- zinischen Termini geworden sind. Kaum einer kann sich daher ausmalen, wie sehr die Eiserne Regel des Krebs unsere gesamte Medizin verändern wird.

Der Dreh- und Angelpunkt der Eisernen Regel des Krebs aber ist das DHS (Dirk Hamer Syndrom)! Denn in der Sekunde des DHS entscheidet sich, wohin der Patient seinen Konfliktschock assoziiert.

Das DHS ist ein schwerer, hochakut-dramatischer und isolativer Konflikt- erlebnisschock, der das Individuum „auf dem falschen Fuß" erwischt.
Die unvermutete Art des Einschlagens ist dabei von größerer Bedeutung, als die „psychologische Inhaltsbewertung" des Konfliktes. Es ist auch immer ein konfliktives Erlebnis, nicht etwa ein Schicksalsschlag oder ein Ereignis, an dem der Patient ohnehin nichts hätte ändern können.

Die Psychologen suchten immer nach solchen psychologisch relevant erscheinenden Konflikten, latenten Konflikten, die sich lange aufgebaut hatten, meist schon aus der Kinder- und Jugendzeit herrührten. Sie hatten stets das Moment des „Nicht-erwartet-habens" nicht mit einbezogen. Deshalb waren alle Statistiken psychosomatischer Art, die sie aufstellten, unsinnig oder sinnlos, denn sie hatten nicht gelernt, „biologisch” zu denken.

Das kam u.a. daher, daß die Psychosomatiker zu sehr in das Fahrwasser der Psychologen abgedriftet sind, statt sich auf den festeren Grund der Biologie und der Verhaltens- und Primatenforschung zu stellen. Man diskutierte endlos über Stresspotentiale oder über Stressforschung, ohne zu merken, daß der Stress nur eine Folge des DHS war, ein Symptom der konflikt-aktiven Phase.

Wenn uns so ein gewaltiger Konfliktschock trifft, ein DHS, das uns gleich-
zeitig noch in psychischer Isolation erreicht, dann wird im Moment des DHS nicht nur der Konflikt selbst engrammiert, sondern es bildet sich in dieser Sekunde auch ein HAMERscher Herd (HH), der eine bestimmte Stelle im Gehirn markiert. Für jede besondere Art eines Konfliktschocks, den wir einen Biologischen Konflikt nennen, ist auch ein ganz besonderes Areal unseres Gehirns zuständig und gleichzeitig auch ein ganz besonderer Organbereich. Mensch und Tier „bemerken" aber in der Sekunde des
DHS, ohne daß sie sich dessen bewußt sind, auch die Begleitumstände des DHS. Diese Begleitumstände ergeben später die sog. Allergie.

Ein Professor für Allergologie hat das mal, als er es begriffen hatte, etwas salopp so ausgedrückt: Wenn du ein DHS mit einem biologischen Trennungs-Konflikt beim Abschied erleidest, und es läuft gerade eine Kuh vorbei, dann hast du anschließend eine „Kuh-Allergie", hast du gerade in eine Apfelsine gebissen, dann kriegst du eine „Apfelsinen-Allergie".

Es ist zwar etwas schnodderig ausgedrückt, aber im Prinzip stimmt es so. Kommt nämlich später einer dieser Begleitumstände wieder vor, dann kann der ganze Konflikt als sog. Rezidiv wiederkehren. Das Bild ist, daß man von einem solchen Nebenschienenstrang immer auf die ganze Schiene auf- fährt.

Die Schienen haben wir früher in der Germanischen Neuen Medizin als sehr interessante, auch nicht unwichtige, aber nicht als zentrale Vorgänge angesehen. Das hat sich gründlich geändert, seit wir immer besser erkannt haben, welche elementar zentrale Funktion das DHS hat. Denn das DHS hat gegenüber anderen Lebenszeiten oder Lebensmomenten eine ganz besondere und ganz spezifische Qualität: Das Individuum merkt sich nicht nur kleinste Einzelheiten im Moment des DHS - wie bei einer Blitzlicht- Momentaufnahme - dazu auch Töne oder Laute, Gerüche, Empfindungen aller Art und Geschmackssensationen und - das Individuum behält diese Aufzeichnungen praktisch lebenslang. Daran sehen wir eben, daß sie qualitativ von anderer Beschaffenheit sind als solche, die wir üblicherweise erleben und uns mehr oder weniger merken.

Früher fand die erste Liebe fast immer im Heu statt. Oft kam es bei diesem ersten intimen Liebesakt zu Komplikationen oder kleinen Katastrophen. Wenn diese Katastrophe ein DHS war, dann ging meist der Geruch des Heu`s als „Schiene" in den Konfliktkomplex mit ein. Jedesmal, wenn der Betroffene später den Heugeruch in die Nase bekam, selbst ohne daran zu denken, kam er wieder auf die „Schiene". Meist hatte der Betreffende einen Biologischen Konflikt des „Mir-stinkt-das" beim ersten Mal erlitten. Bei den Rezidiven, die wir als Allergie bezeichnen, die wir mit unseren Pflästerchen austesten können, bekam der Patient in der Heilungsphase regelmäßig seinen „Heuschnupfen". Diesen Heuschnupfen (ohne Heu) hätte der Patient natürlich genauso (in der Heilung) bekommen können, wenn er z.B. mit der gleichen oder einer anderen Frau in gleicher Weise wieder eine vergleichbare Katastrophe beim Intimverkehr erlitten hätte.

Es handelt sich hier um ein sehr gutes, sehr aufmerksames Warnsystem des Organismus. Hat das Individuum früher bereits ein DHS in gleicher oder ähnlicher Sache durchgemacht, dann ist der Organismus aufmerk- samer gegen solche Art von Biologischen Konflikten.
Negativ können wir sagen: Der Patient tappt immer wieder in die alte Falle
Positiv können wir sagen:  Der Patient paßt höllisch auf, reagiert sofort mit Sonderprogramm.

Eine Allergie in der Weise, wie wir uns es bisher vorstellten, gibt es nicht. Alle Allergien, die wir mit unseren Allergietests nachweisen können, sind immer „Zweitschienenstränge" im Zusammenhang mit einem DHS.
Darum müssen wir ein neues Verständnis der sog. Allergien bekommen. Die Allergien sind Warnsignale unseres Organismus, etwa in dem Sinne:
„Halt, in einer solchen Situation ist damals ein DHS passiert, sei vor- sichtig, daß du nicht wieder auf dem falschen Fuß erwischt wirst"!

Speziell für die Tiere sind diese „Allergien" nach dem Verständnis der Germanischen Neuen Medizin im Überleben äußerst wichtige Warnsignale. Wir müssen uns mal klar machen, unsere Vorfahren und ebenso auch die Tiere in freier Wildbahn, die keine abschließbare Wohnung, kein Bett, keinen vollen Kühlschrank und kein Telefon haben, sondern Tag und Nacht auf der Hut sein müssen vor den verschiedenen Feinden, Räubern, Konkurrenten etc.

Und wenn nun ein Tier ein DHS erlitten hat, weil es die Warnrufe der Vögel überhört hatte, und nur durch Glück und mit letzter Kraft den Klauen eines Leoparden entkommen ist, dann sind in Zukunft alle diese Begleit- Schienen des DHS hilfreiche Warnsignale: „Vorsicht, damals hatten auch die Vögel solche Warnrufe ausgestoßen ... und kurz darauf war der Leopard zur Stelle"!

Wir Menschen haben immer das Bestreben, diese Warnsignale, d.h. das instinktive Verhalten auszuschalten. Das ist falsch. Sicher gibt es biologisch gesehen, einige Möglichkeiten, den Organismus zu überlisten, wie wir es
z.B. von der sog. „Desensibilisierung" her kennen. Dabei wird dem Organismus künstlich signalisiert, daß die frühere Gefahr keine mehr ist. Aber grundsätzlich wurde ja die Desensibilisierung ohne Sinn und ohne Kenntnis des ursprünglichen Konfliktes anzuwenden versucht, hat auch oft symptomatisch funktioniert, war dann allerdings biologisch unsinnig.
Denn die meisten Symptome, die wir als Allergien verstehen, wie Hautexantheme, allergischer Schnupfen, sind ja immer bereits schon wieder die Heilungsphase nach einem kurzfristigen Konfliktrezidiv.

An diesen Beispielen sieht man, wie wichtig es ist, immer zu dem DHS zurückzugehen, um sich genau die Situation zu vergegenwärtigen, die damals in der Sekunde des DHS gegeben war. Ganz im Gegensatz dazu steht die traditionelle sog. moderne Medizin, die eben die Krankheiten als böse, gegen die Menschen gerichtete Feinde ansieht, ähnlich wie die Bakterien, Viren, Flöhe, Läuse und dgl.

Ein KREBS ist nach dem Verständnis der Schulmedizin eine wildge- wordene Zelle, die sich planlos vermehrt und den Organismus zugrunde zu richten versucht, zuerst das Immunsystem zerstört, danach den gesamten Organismus „auffrißt". Biologische Räubergeschichten ohne Sinn und Verstand.

Wenn unser Gehirn der Computer unseres Organismus ist, dann ist er es auch für alles. Es macht keinen Sinn, sich vorzustellen, daß manche Vorgänge dieses Organismus „am Computer vorbei" passieren würden. Eigentlich seltsam, wieso niemand mal auf den Gedanken gekommen war, daß das Gehirn, als Computer unseres Organismus, auch für alle sog. „Krankheiten" zuständig sein könnte.

Die gesamte Medizin muß sich grundlegend ändern!

 

Biologische Konflikte
sind allesamt archaische Konflikte und treffen bei Mensch, Tier und Pflanze analog zu.
Früher hielten wir die sog. “psychologischen Konflikte” besser psychologischen Probleme für die einzig wichtigen. Das war ein Irrtum.
Veränderungen und Umschaltungen im Gehirn machen nur die Biologischen Konflikte. Die Benennung der Konfliktinhalte trägt eben der Tatsache Rechnung, daß diese Konflikte quasi “interanimalisch” sein müssen.